Graphen - scinexx | Das Wissensmagazin
Anzeige
Anzeige

Wundermaterial in zwei Dimensionen

Graphen

scinexx-Dossier: Wundermaterial Graphen © scinexx

Es ist das dünnste Material der Welt, und gleichzeitig eines der härtesten: Graphen, so erwarten viele Forscher, wird die Technikwelt revolutionieren. Mit einer Dicke von nur einem einzigen Kohlenstoff-Atom scheint seine Existenz geradezu unmöglich. Genau dadurch erhält das zweidimensionale Nanomaterial jedoch seine bestechenden Eigenschaften. Zeit, sich das Wundermaterial etwas genauer anzuschauen.

Seit seiner Entdeckung fasziniert das Graphen Forscher verschiedenster Fachrichtungen: Materialwissenschaftler nutzen seine Stabilität, Elektroniker schwärmen von seiner Leitfähigkeit. Chemiker und Physiker gleichermaßen versprechen sich aufregende Erkenntnisse in der Grundlagenforschung.

Erste technische Anwendungen stecken bereits in frühen Entwicklungsstadien. Schon innerhalb der kommenden Jahre könnten erste Prototypen die Graphen-Revolution einleiten: Leistungsfähigere Computer, faltbare und kratzfeste Bildschirme, flexible Leuchtdioden und noch effizientere Solarzellen auf Graphen-Basis sind vielleicht schon bald Wirklichkeit. Einige Hindernisse gilt es bis dahin jedoch noch zu überwinden.

Inhalt:

  1. Vom Graphit zum Graphen
    Der zweidimensionale Kohlenstoff-Kristall
  2. Mit der "Lego-Doktrin" zum Wundermaterial
    Andre Geim und die Entdeckung des Graphens
  3. Jenseits von Silizium?
    Graphen und seine verblüffenden elektronischen Eigenschaften
  4. Nie wieder Risse im Smartphone-Display
    Härter als Stahl und trotzdem biegsam
  5. Mit Klebeband und Küchenmixer
    Wie sich Graphen herstellen lässt

Ansgar Kretschmer
Stand: 16.05.2014

Anzeige
Anzeige

In den Schlagzeilen

Inhalt des Dossiers

Graphen
Wundermaterial in zwei Dimensionen

Vom Graphit zum Graphen
Der zweidimensionale Kohlenstoff-Kristall

Mit der "Lego-Doktrin" zum Wundermaterial
Andre Geim und die Entdeckung des Graphens

Jenseits von Silizium?
Graphen und seine verblüffenden elektronischen Eigenschaften

Nie wieder Risse im Smartphone-Display
Härter als Stahl und trotzdem biegsam

Mit Klebeband und Küchenmixer
Wie sich Graphen herstellen lässt

News zum Thema

Eine Batterie zum Aufrollen
Neues Nanomaterial kombinbiert Flexibilität mit hoher Speicherkapazität

Graphen aus dem Küchenmixer
Nanomaterial lässt sich auf einfache Weise im großen Maßstab herstellen

Leuchtdiode aus dünnsten Materialien der Welt
LED aus zweidimensionalen Kristallen verbraucht extrem wenig Strom

Graphen-Leiter ohne Widerstand
Neuartige Form von Graphenstreifen leitet Elektronen nahezu verlustfrei

Neuer Quantenzustand der Materie
Elektronen verhalten sich im Natrium-Bismuthat wie in Graphen – aber in drei Dimensionen

Tintenstrahler druckt Leiterbahnen
Simple Methode macht normale Papierstücke zu leitfähigen Elektronikbauteilen

Diaschauen zum Thema

Dossiers zum Thema

Wie eine lebende Haut - Neue Korrosionsschutzschichten sollen Defekte selbstständig heilen

Smarte Etiketten - Auf dem Weg zum “Internet der Dinge”

Smarte Kunststoffe und flexible Chips - Polytronik auf dem Vormarsch

Licht aus Plastik - Organische Leuchtdioden auf dem Vormarsch

Intelligente Kleidung - Hightech-Textilien auf dem Vormarsch

Quantencomputer - Tops und Flops beim Rechnen mit den kleinsten Teilchen

Die Gecko-„Kopierer“ - Den Haft- und Klebetricks der Natur auf der Spur

Nanoröhrchen - Kohlenstoffwinzlinge als Bausteine für Computer der Zukunft

Nanotechnologie - Baukastenspiele im Reich des Allerkleinsten

Computer der Zukunft - Rechnen mit Quanten, Licht und DNA

Anzeige
Anzeige