Die Macht der Berührung - scinexx | Das Wissensmagazin
Anzeige
Anzeige

Wie taktile Reize unser (Er-)Leben beeinflussen

Die Macht der Berührung

Berührung ist nicht nur schön, sondern überlebenswichtig. © Teksomolika/ Thinkstock

Ein zufälliges Streifen am Arm, ein fester Händedruck oder eine innige Umarmung: Körperkontakt gehört zu unserem Alltag selbstverständlich dazu – und das nicht ohne Grund. Denn Berührungen sind nicht nur einfach schön, sie sind überlebenswichtig. Sie ermöglichen erst die gesunde Entwicklung von Neugeborenen, beeinflussen unser psychisches Wohlergehen, stärken das Immunsystem und wirken sogar wie Medikamente.

Die Haut ist nicht nur unser größtes, sondern auch eines unserer wichtigsten Sinnesorgane. Über ihre Tastsensoren versorgt sie uns mit wichtigen Informationen aus unserem Umfeld, lässt uns zwischen Ich und Außenwelt unterscheiden und macht uns zu einem empfindsamen Wesen. Werden wir von einem anderen Menschen berührt, setzt das im Körper ein regelrechtes Feuerwerk in Gang: Es werden Botenstoffe frei, die den Zustand von Leib und Seele bedeutend beeinflussen.

Nur wenn sich Neugeborene immer wieder die Nähe einer liebenden Bezugsperson ertasten können, entwickeln sie sich optimal. Der positive Effekt von intensivem Hautkontakt nach der Geburt zeigt sich dabei noch bis ins Schulalter hinein. Auch Erwachsene brauchen Berührung, damit es ihnen gut geht. So fördern Streicheleinheiten eine gute Stressbewältigung und machen weniger anfällig für Krankheiten. Umgekehrt kann gezielter Körperkontakt als Therapie bei bestimmten Erkrankungen eingesetzt werden – und unter anderem depressiven Patienten helfen.

Inhalt:

  1. Gesund durch Mamas Nähe
    Wie Hautkontakt die frühkindliche Entwicklung steuert
  2. Wohltat für Leib und Seele
    Warum uns Körperkontakt das Leben erleichtert
  3. Vom Fühlen zum Gefühl
    Was Streicheleinheiten angenehm macht
  4. Heilsame Handgriffe
    Wie Massage Krankheitssymptome lindern kann
  5. Korrigiertes Körperbild
    Wie ein Neoprenanzug Magersüchtigen hilft
  6. Hunger nach Berührung
    Warum Kuschelpartys so erfolgreich sind
  7. Berühren ohne zu fühlen
    Wenn der Tastsinn streikt

Daniela Albat
Stand: 02.09.2016

Anzeige
Anzeige

In den Schlagzeilen

Inhalt des Dossiers

Die Macht der Berührung
Wie taktile Reize unser (Er-)Leben beeinflussen

Gesund durch Mamas Nähe
Wie Hautkontakt die frühkindliche Entwicklung steuert

Wohltat für Leib und Seele
Warum uns Körperkontakt das Leben erleichtert

Vom Fühlen zum Gefühl
Was Streicheleinheiten angenehm macht

Heilsame Handgriffe
Wie Massage Krankheitssymptome lindern kann

Korrigiertes Körperbild
Wie ein Neoprenanzug Magersüchtigen hilft

Hunger nach Berührung
Warum Kuschelpartys so erfolgreich sind

Berühren ohne zu fühlen
Wenn der Tastsinn streikt

News zum Thema

Kuschelhormon verpasst uns eine "Rosa Brille"
Oxytocin lässt uns positives Feedback stärker wahrnehmen als negatives

Verblüffende Streichel-Illusion
Täuschung unserer Empfindungen lässt die Haut Fremder weicher erscheinen

Unser Körper reagiert auch auf unpersönliche Berührungen
Erhöhte Temperatur im Gesicht zeigt unbewusste Erregung an

Kuschelhormon nimmt Angst
Oxytocin hemmt Aktivität in Angstareal des Gehirns

Berührungen schützen Frauen vor Stress
Verbale Unterstützung alleine hilft dagegen kaum

Wattebausch gegen Nervenschmerz
Training hilft chronischen Schmerzpatienten wieder normal zu fühlen

Diaschauen zum Thema

Dossiers zum Thema

Oxytocin - Ein Kuschelhormon mit vielen (Neben-) Wirkungen

Krankmacher Stress - Welche Spuren hinterlässt die psychische Belastung in unserem Körper?

Die Macht der Hormone - Alleskönner, Jungbrunnen und Liebestrank?

Unter die Haut - Barriere im Belagerungszustand

Gehirnforschung - Dem menschlichen Denken auf der Spur

Anzeige
Anzeige