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Die Bibliothek des Philodemus

Wie Forscher verkohlte Schriftrollen aus Herculaneum wieder lesbar machen

Papyrus-Fragment
2.000 Jahre alt und völlig verkohlt: Fragment eines Papyrus aus Herculaneum. © Kilian Fleischer

Vor fast 2.000 Jahren wurde eine ganze Bibliothek beim Ausbruch des Vesuv verschüttet, ein Großteil der Schriftrollen des antiken Philosophen Philodomus verkohlte. Aber mit modernster Technik versuchen Wissenschaftler, zumindest Teile dieser alten Schriften nun wieder lesbar zu machen – mit ersten Erfolgen.

„Es ist ein gigantisches Kreuzworträtsel“. „Es gleicht dem Versuch, ein verbranntes Stück Blätterteigrolle möglichst ohne Beschädigung wieder zu entrollen“ – so beschreiben Wissenschaftler den Versuch, stark verkohlte und oft noch zusammengerollte Papyri aus Herculaneum zu entziffern. Das fragile Material ist schwarzbraun verfärbt und lässt mit bloßem Auge keinerlei Text mehr erkennen.

Doch der Altphilologe Kilian Fleischer von der Universität Würzburg hat es sich zum Ziel gemacht, die 2.000 Jahre alten griechischen Texte zu entziffern. Er verwendet modernste Hightech-Methoden, um das verschüttete Erbe des Philodemus zu lesen.

Inhalt:

  1. Philodems Erbe
    Ein Schatz begraben unter Asche und Gestein
  2. Angekohlte Reste
    Was von Philodems Papyrusrollen übrigblieb
  3. Papyri im Hyperspektrallicht
    Eine spezielle Technik erhöht die Lesbarkeit
  4. Virtueller Blick ins Innere
    Wie liest man unentrollte Schriftrollen?
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Inhalt des Dossiers

Die Bibliothek des Philodemus
Wie Forscher verkohlte Schriftrollen aus Herculaneum wieder lesbar machen

Philodems Erbe
Ein Schatz begraben unter Asche und Gestein

Angekohlte Reste
Was von Philodems Papyrusrollen übrigblieb

Papyri im Hyperspektrallicht
Eine spezielle Technik erhöht die Lesbarkeit

Virtueller Blick ins Innere
Wie liest man unentrollte Schriftrollen?

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