Deutsche Geoforscher im Tien-Shan - scinexx | Das Wissensmagazin
Anzeige
Anzeige

Deutsche Geoforscher im Tien-Shan

Das GFZ und sein Global Change Observatory Zentralasien

Gletscher im Tien-Shan-Gebirge © Edda Schlager

Sie liegt auf 3.400 Meter Höhe im Tien-Shan-Gebirge, ihr direkter „Nachbar“ ist der riesige Inyltschek-Gletscher und sie soll das Herzstück des neuen Global Change Observatory des Deutschen GeoForschungsZentrums Potsdam werden: die Gottfried-Merzbacher-Forschungsstation, die in diesem Jahr ihren Dienst aufgenommen hat.

In den nächsten Jahren wollen die deutschen Wissenschaftler zusammen mit kirgisischen Kollegen den Klimawandel, Gletscherphänomene und Erdbeben erforschen. Doch warum gerade in Zentralasien?

Rund 30 Wissenschaftler, Alpinisten und technische Helfer aus Deutschland und Kirgistan waren an der Expedition „Inyltschek 2009“ beteiligt. Drei Wochen lang harrten sie auf einem steilen, nur wenige hundert Quadratmeter großen Stück Wiese direkt neben dem Inyltschek-Gletscher aus. Sie wohnten in Zelten, und schreckten nachts vom Lärm auf, wenn wieder eine Lawine in der benachbarten Schlucht abging oder ein riesiger Eisblock in Stücke zersprang.

Das Ziel der Expedition: Der Aufbau der Gottfried-Merzbacher-Station, die in den kommenden Jahren als Basis für das Global Change Observatory (GCO) dienen soll, einem Gemeinschaftsprojekt des Deutschen GeoForschungszentrums Potsdam (GFZ) und des Zentralasiatischen Instituts für Angewandte Geowissenschaften (ZAIAG) in Bischkek, der kirgisischen Hauptstadt.

Seit Jahren arbeiten die deutschen Forscher mit den Kollegen in Zentralasien zusammen und haben neben dem Klimaobservatorium auch zahlreiche weitere Projekte initiiert. Sie wollen die klimatisch, hydrologisch und seismologisch bedeutsame Region genauer als bisher untersuchen und so auch globale Zusammenhänge besser verstehen.

Anzeige

Inhalt:

  1. Sieben Container am Propeller
    Aufbau der Merzbacher-Station
  2. Mitten in der Wetterküche
    Hochgebirgsobservatorium im Tien-Shan
  3. Modellgletscher Inyltschek
    Ein Paradoxon des Klimawandels
  4. Referenz für Satellitenbilder
    Blick in den Untergrund
  5. Dem Geheimnis des Merzbacher-Sees auf der Spur
    Gletschersee-Ausbrüche – auf den Monat genau
  6. Die Chinesen warten schon
    Kampf um Wasser im Tien-Shan
  7. Halb zog sie ihn, halb sank er hin
    Was China an Wasserkraftwerken in Kirgistan liegt

Edda Schlager / Tengri.de – Berichte, Analysen und Reportagen aus Zentralasien
Stand: 30.10.2009

Anzeige

In den Schlagzeilen

Inhalt des Dossiers

Deutsche Geoforscher im Tien-Shan
Das GFZ und sein Global Change Observatory Zentralasien

Sieben Container am Propeller
Aufbau der Merzbacher-Station

Mitten in der Wetterküche
Hochgebirgsobservatorium im Tien-Shan

Modellgletscher Inyltschek
Ein Paradoxon des Klimawandels

Referenz für Satellitenbilder
Blick in den Untergrund

Dem Geheimnis des Merzbacher-Sees auf der Spur
Gletschersee-Ausbrüche – auf den Monat genau

Die Chinesen warten schon
Kampf um Wasser im Tien-Shan

Halb zog sie ihn, halb sank er hin
Was China an Wasserkraftwerken in Kirgistan liegt

News zum Thema

keine News verknüpft

Diaschauen zum Thema

Dossiers zum Thema

Gletscherseen - Imposante Naturphänomene oder tickende Zeitbomben?

Aralsee - Neuigkeiten von einer ökologischen Katastrophe

Permafrost - Kalter Boden und seine globale Bedeutung

Erdbeben - Vorhersagbar oder aus heiterem Himmel?

Klimawandel - Bringt der Mensch das irdische Klima aus dem Gleichgewicht?

Aralsee - Chronik einer anthropogen verursachten Katastrophe

Anzeige
Anzeige