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Der Immer-wieder-Effekt

"Alltags-Süchte" unter der Lupe – wo liegt die Grenze?

Ob Kaffee, das Smartphone oder Schokolade: Sie alle machen uns süchtig – in gewisser Weise. © Anna Omelchenko/ thinkstock

Kaffee, Smartphones, Sex – nicht nur Drogen können süchtig machen. Denn beim wohligen Genuss des Morgenkaffees oder sogar beim Joggen laufen im Gehirn ähnliche Prozesse ab wie bei einer „echten“ Sucht. Und das ist auch gut so – meistens jedenfalls.

Bei schädlichen Substanzen wie Alkohol, Nikotin oder harten Drogen ist klar, dass unsere Gesundheit auf Dauer leidet, wenn wir nach ihnen süchtig sind. Aber was ist mit per se harmlosen Dingen wie Schokolade, dem Einkaufen oder auch dem Surfen und Chatten per Smartphone? Wo die Grenze zwischen der harmlosen Angewohnheit und einer schädlichen Sucht verläuft, ist hier schon viel weniger leicht zu erkennen.

Inhalt:

  1. Nicht ohne meinen Kaffee
    Was Wohlgefühl mit Sucht zu tun hat
  2. Lust auf mehr
    Vom Schlechten des Guten
  3. Sind wir alle süchtig?
    Ein inflationärer Begriff und seine Grenzen
  4. In der Suchtspirale
    Ab wann wird es bedenklich?

Christian Heinrich / Helmholtz Perspektiven
Stand: 08.01.2016

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In den Schlagzeilen

Inhalt des Dossiers

Der Immer-wieder-Effekt
"Alltags-Süchte" unter der Lupe – wo liegt die Grenze?

Nicht ohne meinen Kaffee
Was Wohlgefühl mit Sucht zu tun hat

Lust auf mehr
Vom Schlechten des Guten

Sind wir alle süchtig?
Ein inflationärer Begriff und seine Grenzen

In der Suchtspirale
Ab wann wird es bedenklich?

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