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Stromversorgung

Wie funktioniert Notstromversorgung

Ein Blackout kann zu weitreichenden Infrastrukturausfällen führen. © pixabay.com, mcmurryjulie

Strom ist eine essenzielle Quelle der Energie und in Unternehmen, sowie in zahlreichen Infrastruktur-Anlagen absolut unabdingbar. Wenn etwa in einem Krankenhaus oder einem Energiekraftwerk der Strom ausfällt, sind die Konsequenzen oft kaum auszumalen. Genau für diese Fälle gibt es Notstromaggregate, die für solche Notfälle eine Notstromversorgung einrichten. Doch wie funktionieren solche Aggregate eigentlich?

Unabhängig vom normalen Stromnetz

Wichtigstes Merkmal einer Notstromversorgung ist die Unabhängigkeit vom regulären Stromnetz. Denn bei einem Ausfall der regulären Stromversorgung muss sichergestellt werden, dass die Stromversorgung aus anderen Quellen wiederhergestellt werden kann. Dazu wird sich in den meisten Fällen einem leitungsunabhängigen Energieträger bedient. Dies ist meist Diesel oder Benzin, die die nötige Energie für die Stromversorgung liefern. So kann ohne das normale Stromnetz eine Versorgung wichtiger Geräte sichergestellt werden.

Welche Arten von Notstromversorgung gibt es?

Grundsätzlich ist der Begriff Notstromversorgung recht einfach zu definieren, denn jegliche Stromquelle, die für eine Versorgung während eines Stromausfalles konzipiert wurde, gilt als Notstromversorgung. Aus welcher Quelle und auf welchem Wege auch immer der Strom im Notfall kommt, gibt es doch einen relevanten Unterschied, der verschiedene Notstromversorgungen unterscheidet: Die Unterbrechung des Stromflusses. Denn hier liegt für viele Unternehmen oder auch öffentliche Einrichtungen genau der wichtige Aspekt. Der Stromfluss muss ohne Unterbrechung aufrechterhalten werden, auch wenn das normale Stromnetz ausfällt.

Die allgemeine Ersatzstromversorgung weist den Nachteil auf, dass es bei einem Ausfall eine kurzzeitige Unterbrechung des Stromkreises gibt. Die unterbrechungsfreie Notstromversorgung springt dagegen ohne Unterbrechung ein, wenn das Stromnetz versagt. Dies geschieht dadurch, dass das Aggregat dauerhaft an den Stromkreis angeschlossen ist und mit einem Sensor ausgestattet ist, der im Notfall direkt Energie aus einer Batterie bezieht. Diese setzt die Stromversorgung dann ohne eine merkliche Unterbrechung fort.

Unterbrechungsfreie Notstromaggregate werden beispielsweise in Einrichtungen eingesetzt, die einen kurzzeitigen Ausfall der Stromversorgung nicht tolerieren können. Dazu zählen etwa Krankenhäuser oder Rechenzentren.

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Wie funktionieren Notstromaggregate?

Eine jede Notstromversorgung beruht auf einem Notstromaggregat, welches in Ausfällen durch eine alternative Energieerzeugung den Stromfluss aufrechterhält. In den meisten Fällen befindet sich das Notstromaggregat möglichst nah an der Anlage, die im Notfall versorgt werden soll. So wird ein übermäßiger Energieverlust durch Wärme vermieden.

Das Aggregat besteht dabei meist aus einem Verbrennungsmotor und einem Generator. Der Motor bezieht aus einem Tank, der dauerhaft zur Verfügung steht, Kraftstoff und wandelt somit chemische Energie in kinetische um. Diese Bewegungsenergie treibt wiederum einen Generator ein, der den erzeugten Strom direkt in das Netz der zu versorgenden Anlage speist. Dabei steigt und fällt die Dauer der Versorgung, die das Aggregat leisten kann, natürlich mit der Menge an Kraftstoff, die vorhanden ist. In den meisten Fällen handelt es sich aber auch nur um zwischenzeitliche Versorgungsausfälle, sodass die Notstromversorgung ausreicht.

Wie erfolgt der Aufbau und die Wartung einer Notstromversorgung?

Wer sich für die Installation einer Notstromversorgung entscheidet, ist meist auf diese angewiesen und muss sich auf die Funktion verlassen. Deshalb sollte für den Aufbau ein echter Experte eingeschaltet werden, denn die Installation einer provisorischen Lösung oder gar einer selbstgebauten Anlage kann den Verantwortlichen im Extremfall teuer zu stehen kommen. Spezialisierte Fachunternehmen wie dieses bieten neben der Einrichtung und Wartung auch eine kompetente Beratung für die Installation einer Notstromversorgung und helfen bei der Wahl der richtigen Anlage.

Zusammenfassung

Notstromversorgung ist in viele Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen ein entscheidender Teil der Gebäudeinfrastruktur. In Notfällen einen Stromausfall von mehreren Minuten oder gar Stunden auf sich nehmen zu müssen, ist keine Option. Somit ergibt die Installation eines Notstromaggregates Sinn. Allerdings sollte in jedem Fall darauf geachtet werden, sich für den richtigen Typ zu entscheiden und die Installation sowie Wartung einem Experten zu überlassen.

(Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit dem externen Autorin Angela Michailik., 12.10.2017 – )

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