Vitamine und Mineralien: Warum wir uns ausgewogen ernähren müssen - scinexx | Das Wissensmagazin
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Ernährung

Vitamine und Mineralien: Warum wir uns ausgewogen ernähren müssen

Vitaminlieferanten © thinkstock.com /gerenme

„Ich will mein Gemüse nicht!“ – diesen Satz kennen wohl die meisten Eltern. Das Gemüse wird unliebsam heruntergewürgt, wohingegen Schokolade, Bonbons oder andere Leckereien in Unmengen verschlungen werden könnten. Mit den Nerven am Ende fragen sich viele Eltern, warum Vitamine und Nährstoffe überhaupt aufgenommen werden müssen.

Wichtige Bestanteile des Funktionssystems

Ob bei Erwachsenen oder Kindern – Minerale und Vitamine sind wichtige Bestandteile eines funktionierenden Körpers. Die organischen Substanzen arbeiten maßgeblich an den Stoffwechsel- und Wachstumsprozessen im Körper mit. Ohne ihre Anwesenheit wären das Regenerieren von Körperzellen, die Verdauung, das Wachstum und mehr kaum möglich.

Das Problem ist jedoch, dass diese Bestandteile der Mikroernährung meist aus dem Körper ausgespült und nicht gebunden werden können. Da wir die Vitamine und Mineralien nicht selbst herstellen können, müssen wir sie durch die Nahrung aufnehmen. Nur so kann eine Unterversorgung vermieden werden, die mit zahlreichen Erkrankungen einhergehen würde.

Welche Vitamine benötigen wir?

Um einen Überblick über die Vielzahl der Vitamine zu bekommen, sollten hier die wichtigsten Bestandteile vorgestellt werden. Ein ausgewogener Haushalt kann durch eine gesunde Ernährung, die Einnahme von zusätzlichen Vitamintabletten oder besonderen Therapien, begleitet durch einen Arzt, erreicht werden.

Vitamin A: Ein ausgewogener Vitamin A Haushalt macht sich nicht nur am Tag bemerkbar. Besonders bei Dämmerung oder in der Nacht können Menschen, mit einem hohen Vitamin A Spiegel sehr gut sehen. Das Vitamin schützt vor der sogenannten Nachtblindheit, bei der die Sehfähigkeit bei schlechten Lichtverhältnissen verloren geht.

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Vitamin Biotin: Durch Biotin wird die Haut sowie das Haar weicher und schöner. Der Haushalt dieses Vitamins ist meist ausgeglichen, denn Biotin lässt sich in zahlreichen Lebensmitteln finden. Sollte ein Biotin Mangel entstehen, kann es zu Übelkeit, Appetitlosigkeit oder gar Depressionen kommen.

Vitamin B1: Durch das B1 lassen sich Botenstoffe des Nervensystems einfacher transportieren. Wir verspüren weniger Müdigkeit und haben mehr Energie. Bei einem Mangel kommt es jedoch zu Abgeschlagenheit, Blutarmut oder leichter Gereiztheit.

Vitamin B6 & B12: Beide Vitamine sorgen für eine ausreichende Blutbildung, die mit dem Aufbau von Eiweißen einhergeht. Zudem steht das B12 für eine Stärkung des Nervensystems.

Vitamin C: Durch Vitamin C erhalten wir einen ausreichenden Immunschutz. Zellen werden vor freien Radikalen abgesichert, die unserem Körper maßgeblich schaden könnten. Durch die Aufnahme von Eisen in der Darmschleimhaut, der Knochenbildung und des Cholesterinstoffwechsels sorgt das Vitamin C für ein dauerhaftes Wohlbefinden.

Weitere wichtige Vitamine sind das Vitamin E für Haut und Nerven, Vitamin K für die Blutgerinnung sowie Vitamin D für stabile, robuste Knochen.

(Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit dem externen Autor Markus Wehde., 26.04.2018 – )

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