Vitamin-Smoothies oder Nahrungsergänzungsmittel? Ein Blick hinter leckere Drinks und bunte Pillen - scinexx | Das Wissensmagazin
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Vitamin-Smoothies oder Nahrungsergänzungsmittel? Ein Blick hinter leckere Drinks und bunte Pillen

Lebensmittel

Smoothie mit zwei Kiwihälften
Im Gegensatz zu "gewöhnlichen" Fruchtsäften wird bei Smoothies die ganze Frucht, teilweise auch die Schale verarbeitet. © pixabay.com, __Sherry__ (CC0)

Die Gesunderhaltung des Menschen steht seit einigen Jahren immer stärker im Fokus. Kein Wunder, dass sich hier Möglichkeiten auf dem Markt etablieren, wie man ganz leicht einen Mangel mittels Nahrungsergänzungsmittel behandeln kann. Die bunten Pillen werden langsam aber sicher von sogenannten Vitamin-Smoothies verdrängt. Nicht nur deshalb, weil hier klar ist, was eigentlich drin ist. Sie können den Vitaminpillen durchaus das Wasser reichen.

Ein Blick in die Industrie

Vitamin- und Mineralstoffpräparate sind für die Industrie ein großes Geschäft, das Milliarden abwirft. Versprochen wird mittels der Tabletten, Kapseln und Pulver die Versorgung mit den richtigen Nährstoffen, oder die Unterstützung gewisser Prozesse im Körper. Letzteres ist beispielsweise im sportlichen Bereich stark verbreitet. Bodybuilder kommen, wie Fachleute von supplementbibel.de berichten, in der heutigen Zeit ohne die Supplementierung von Aminosäuren und anderen Nährstoffen kaum mehr aus. Bestimmte Stoffe sollen den Hormonhaushalt ankurbeln, oder das Muskelwachstum fördern.

Selbst wenn der Sport nicht so zehrend ist wie beim Bodybuilding, werden Nahrungsergänzungsmittel in rauen Mengen verkauft. Zudem gibt es auch noch immer die Produkte, die für bestimmte Personengruppen vorgesehen sind. Darunter Senioren ab 50+, schwangere Frauen oder Kinder. Allerdings wird die Wirkung der zumeist synthetisch hergestellten Vitamine und Mineralstoffe stark angezweifelt. Häufig sind zu hoch oder niedrig dosiert. Manche Mediziner halten sie nicht für gesundheitsfördernd, sondern schädlich.

Alternative Smoothies – Was genau ist das eigentlich?

Smoothies sind unterdessen ein aufkommender und immer stärker werdender Trend. Eigentlich besteht dieser etwas dickflüssigere Drink aus völlig natürlichen Zutaten, die im Mixer püriert werden und so als Drink zwischendurch verzehrt werden. Alternativ darf auch gelöffelt werden. Für diejenigen, wo es schnell gehen muss, ist ein Smoothie der ideale Drink zum Mitnehmen, für Sportler ist er ein beliebtes Getränk nach der Trainingseinheit. Dabei haben die Smoothies den Nahrungsergänzungsmitteln eines deutlich voraus: Man weiß genau was drin ist.

Dass Gemüse mit zur gesunden Ernährung gehört, wissen inzwischen die meisten. Doch nur wenige setzen es auch in dem Maß um, wie es dem Körper zuträglich wäre. Mittels eines Smoothies vereint man beides: Man erreicht eine gesundheitliche Steigerung und nimmt gleichzeitig gesundes Faser-Gemüse zu sich, inklusive höherem Nährwert. Die enthaltenen Fasern bietet somit auch die wertvollen Ballaststoffe, die der Körper für den Stoffwechsel benötigt. Alleine diese Eigenschaft besitzt kein einziges Vitaminpräparat.

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Wie wird ein Smoothie am besten zubereitet?

Smoothie-Rezepte gibt es viele, so dass sich hier für jeden Geschmack das Passende finden lässt. Allerdings gibt es noch eine wichtige Voraussetzung, die man zur Zubereitung benötigt. Einen leistungsstarken Mixer. In ihm werden sämtliche Zutaten zerkleinert. Als Richtwert für die Menge empfehlen sich zwei bis drei verschiedene Gemüse- oder Obstsorten. Erlaubt ist, was schmeckt. Smoothies müssen auch nicht immer grün sein. Ebenso sind gelbe oder rote Varianten – je nach Inhalt – schmackhaft und gesund.

Da die meisten Smoothies mehr sämig als flüssig sind, empfiehlt sich hierfür ein Modell, das über einen möglichst starken Motor verfügt. Dazu gehört auch der Entsafter HR1921/20 von Philips. Dank einer zusätzlichen Einfüllöffnung ist die Handhabung umso leichter und macht sogar die Vorbereitung von Früchten und Gemüse überflüssig.

Öl perfektioniert die Sache

Neben Obst und Gemüse füllen viele Anwender auch zusätzliches Öl in ihren Smoothie. Mit dieser Zutat erreicht der Drink einen sehr viel höheren Gehalt an gesunden Omega 3-Fettsäuren. Geeignete Öle hierfür sind Leinöl, Hanföl oder Kokosöl. Wer mag, kann auch ein paar Chia- oder Leinsamen beigeben.

Fazit – Smoothies bieten bessere Alternativen

Die Entscheidung für oder gegen ein Nahrungsergänzungsmittel hängt auch immer ein wenig von der eigenen Einstellung ab. Smoothies lassen sich heutzutage jedoch so unkompliziert zubereiten, dass man es auf einen Versuch ankommen lassen darf.

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