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Trigger fürs Wohlbefinden

Wie man seine Glückshormone stimuliert

Smiley-Straßenmalerei
© unsplash.com, Nathan Dumlao

Sie bringen uns durch die schlechten Tage, helfen uns diese zu verarbeiten und machen es uns möglich mit Stress umzugehen und Entscheidungen zu treffen. Glückshormone sind nicht nur wichtig für den Körper, sondern halten uns am Leben. Denn ohne könnten wir nicht klar denken. Das Beste an Glückshormonen ist aber, dass wir sie bis zu einem gewissen Grad auch steuern können. Mit unserem Essen, Denken, Handeln und Reden haben einen direkten Einfluss darauf, wann, welche Menge von welchem Hormon ausgeschüttet wird.

Die Hormone

Sie sind die kleinen Glücksboten in unserem Körper. Diese sechs verschiedenen Hormone können unser psychisches und physisches Wohlbefinden deutlich beeinflussen. Als Botschafter im Körper leiten sie Nervenreizungen über die Synapsen an das Gehirn weiter. Sechs verschiedene Glückshormone produziert der menschliche Körper:

  • Serotonin
  • Dopamin
  • Noradrenalin
  • Endorphine
  • Phenethylamin
  • Oxytocin

Bei diesen Hormonen handelt es sich um sogenannte Opioidpeptide. Wie der Name schon vermuten lässt, haben sie eine berauschende Wirkung auf den Organismus und werden nicht umsonst körpereigene Drogen genannt. Bei einem Mangel an Glückshormonen kann man schnell in Depressionen oder Suchverhalten abrutschen, weshalb seinen Hormonhaushalt immer im Blick haben sollte.

Serotonin

Das Hormon wirkt sich auf das körpereigene Schmerzempfinden aus, aber auch auf den emotionalen Zustand sowie das Schlaf- und Sexualverhalten. Vor allem im Frühling und Sommer übernimmt das Serotonin das Ruder und sorgt für mehr Bewegungsdrang. Wenn die Tage wieder kürzer und dunkler werden, wird es dahingegen schneller in das Hormon Melatonin umgewandelt, was für den Schlaf verantwortlich ist. Deshalb fühlt man sich in der kalten Jahreszeit auch immer etwas müder.

Den Serotoninspiegel kann man unter anderem mit ein wenig Sonne-Tanken ankurbeln. In Kombination mit etwas Sport fühlt man sich innerhalb weniger Minuten schon wieder deutlich frischer. Kakao und Vanille tragen ebenfalls dazu bei. Generell wirken sich gesunde Lebensmittel wie Cashewkerne, grünes Gemüse, Naturreis, Chia, Eier und Hülsenfrüchte positiv auf den Serotoninspiegel aus.

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Dopamin

Dopamin ist extrem wichtig für das generelle Glücksempfinden. Der Botenstoff leitet Gefühle und Empfindungen weiter, steuert die inneren Organe und gibt Impulse vom Gehirn aus an die Muskeln weiter. Hier gilt auch: viel Bewegung und frische Luft fördert den Dopaminspiegel. In Kombination mit Serotonin und Adrenalin bekommt der Körper so einen ausgewogenen Glücks-Cocktail.

Daneben spielt es eine wichtige Rolle im Belohnungssystem des Gehirns. Wenn man zum Beispiel einen Menschen beispielsweise mit einem Geschenk überrascht wird der Botenstoff ausgeschüttet. Nicht nur der Beschenkte freut sich, sondern auch beim Schenker wird ein Glücksgefühl ausgelöst. Aber wenn man selbst etwas geschenkt bekommt oder etwas gewinnt, hat es Auswirklungen. Wenn man beispielsweise beim Glücksspiel etwas abräumt, kommt das Dopamin ins Spiel. Ausprobieren kann man das bei casinoheld.com. Hier kann man bei seriösen Anbietern sein Glück herausfordern.

Noradrenalin

Das Hormon wird auch Norepinephrin genannt und ist verwandt mit dem Stresshormon Adrenalin. Die Wirkung ist vergleichbar mit der von Adrenalin. Man findet das Hormon im zentralen Nervensystem oder in den Nebennieren. Es wird in Verbindung mit einem Enzym aus Dopamin im Körper hergestellt und wird dann ausgeschüttet, wenn man sich in einer körperlichen oder geistigen Stresssituation befindet. Daneben steuert es die Wachheit und Aufmerksamkeit und steigert die Motivation sowie die geistige Leistungsbereitschaft.

Endorphine

Als körpereigenes Schmerzmittel bekannt, werden Endorphine unter anderem bei starken Verletzungen ausgeschüttet. Sie versetzen den Körper dann in eine Art Rauschzustand. Außerdem regulieren sie den Hunger, unsere Stimmung und die Produktion von Sexualhormonen.

Triggern kann man Endorphine ganz leicht mit sportlicher Aktivität. Bei intensiverer Bewegung werden außerdem die Erschöpfungssymptome gemildert. Sport macht also glücklich, weshalb sogar die Bundesregierung 30 Minuten am Tag empfiehlt.

Für Bewegungsscheue gibt es dazu eine wirkungsvolle Alternative, nämlich das Lachen oder Lächeln. Allein, wenn man bereits die Muskeln, die dazu notwendig sind, beansprucht, kann das schon einen positiven Effekt auf den Endorphin-Spiegel haben.

Phenethylamin

Lust- und Glückempfindungen werden von diesem Hormon beeinflusst. Es sorgt vor allem für dieses Verliebtheitsgefühl, das man am Anfang jeder neuen Beziehung spürt. Die Ausschüttung kann durch psychische und physische Reize angeregt werden. Zum einen durch eine neue Liebe oder auch durch sportliche Betätigung, wie etwa ein langes Ausdauertraining, bei dem der ganze Körper durch Phenethylamin in einen Rausch versetzt wird.

Oxytocin

Das Hormon ist den meisten wegen seiner Auswirkung auf die Mutter-Kind-Beziehung bekannt. Es unterstützt die Wehen bei der Geburt und den Milchausschuss beim Stillen. Es gibt aber auch Auswirkungen, die auf beide Geschlechter zutreffen. Es reduziert nämlich Angst und Stress und fördert das allgemeine Wohlbefinden und die soziale Kompetenz.

Als Kuschelhormon wird Oxytocin bei Hautberührungen, wie beispielsweise beim Streicheln oder einer Massage ausgeschüttet. Man selbst kann es auch durch etwa Umarmungen oder auch Küsse positiv beeinflussen. Gleichzeitig wird die Verbindung mit dem anderen Menschen stärker und ein wohliges Gefühl verbreitet sich im Körper.

Regelmäßig Sport treiben, gesunde Ernährung, Lachen mit Freunden oder einfach nur draußen Spazieren in der Sonne – Man kann sehr viel tun, um seine Glückshormone anzuregen. Man ist nicht nur von Grund auf glücklicher, sondern auch gesünder.

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