Telemedizin wird dank Apps wie KRY immer beliebter - scinexx | Das Wissensmagazin
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Telemedizin wird dank Apps wie KRY immer beliebter

Telematik

Stethoskop vor Tastatur
© unsplash.com / National Cancer Institute

Es ist kein Geheimnis, dass die Telemedizin auf dem Vormarsch ist. Eine aktuelle globale Marktanalyse besagt, dass dieser Sektor des Gesundheitswesens 2018 mehr als 35,5 Milliarden Euro wert war. Diese Summe soll sich bis 2025 auf etwa 121 Milliarden Euro steigern.

Das rasante Wachstum ist in erster Linie auf die technologischen Fortschritte zurückzuführen. Neben einer schnellen und stabilen Internetverbindung und fortgeschrittener Telemedizinsoftware ist die Verfügbarkeit von Equipment für Videotelefon-Konferenzen ein entscheidender Faktor. Die Qualität der Videoübertragung ist besonders in der Telemedizin sehr wichtig, da bei einer Untersuchung oder Diagnose über Bildübertragung eine sehr hohe Bildauflösung und flüssige Bilder unabdingbar sind.

Die Vorteile der Telemedizin liegen auf der Hand. Mit ihr öffnet sich für Millionen von Menschen der Zugang zu Spezialmedizin. Früher mussten Erkrankte weite Wege antreten, um einen Spezialisten zu sehen. Sofern eine gute Internetverbindung besteht, kann heute beispielshalber ein bolivianischer Dorfbewohner einen Spezialisten in Deutschland konsultieren, ohne überhaupt das Haus zu verlassen. Bei den meisten Krankheitsfällen ist es nicht nötig, dass man von einem Arzt physisch untersucht wird. Telemedizin löst so auch das Problem der Mobilität. Besonders altersschwache oder Personen, die auf dem Land weit vom nächsten Arzt entfernt wohnen,  können heute einfach eine App, wie KRY oder ein Onlineportal öffnen und mit wenigen Klicks und geringer Wartezeit einen Arzt konsultieren. Zudem wird durch die Vermeidung von Wegstrecken, die normalerweise mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmittel zurückgelegt werden, die Umwelt geschont.

Neben dem Zugang zur medizinischen Versorgung wird auch deren Effizienz durch Telemedizin verbessert. Jeder kennt die vollen Arztpraxen und Krankenhäuser in denen man teilweise mehrere Stunden im Wartezimmer sitzen muss, bevor die Untersuchung stattfindet. Diese Wartezeit kann heute bei vielen Erkrankungen dank der Telemedizin zuhause verbracht werden. Wegen der Wartezeiten in den Praxen und Krankenhäusern ziehen es viele Patienten vor, bei nicht schwerwiegender Erkrankung Selbstmedikation vorzunehmen und bekämpfen damit ihre Erkrankung meist sehr uneffektiv. Nur ein ausgebildeter Fachmann sollte entscheiden, welche Medizin gegen die spezielle Erkrankung hilft.

Durch Telemedizin werden zudem die Kosten für die Gesundheitsversorgung gesenkt. In Deutschland vielen durch das Krankenversicherungssystem nicht bewusst, entstehen durch einen Arztbesuch hohe Kosten. Ein Arztbesuch wegen einer üblichen Krankheit, wie Erkältung oder Grippe kostet durchschnittlich etwa 90 Euro. Die Videokonsultation eines Doktors ist hingegen mit knapp über 40 Euro deutlich billiger.

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Insgesamt gesehen verbessert die Telemedizin das Gesundheitswesen deutlich. Eine Onlinekonsultation ist bei den meisten Krankheiten gleichwertig zum persönlichen Arztbesuch. Eine hohe Qualität der Technik, wie Datenübertragung, Videotelefonie Equipment und Software vorausgesetzt, kann die Telemedizin sogar das Patientenerlebnis verbessern. Nachsorgeuntersuchungen, Check-ups oder die schnelle Konsultation wegen medizinischer Fragen über das Tablet, Smartphone, Desktopcomputer oder Laptop sind für viele Patienten einfacher und angenehmer. Zudem werden deutlich weniger Telemedizintermine abgesagt oder verschoben, da sie von fast überall aus wahrgenommen werden können.

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