Anzeige

Stressfaktoren in Zeiten der Coronakrise

Psychologie

Frau mit Mundschutz
© unsplash.com, engin akyurt

Die Coronakrise stellt die gesamte Nation vor eine große Herausforderung und wird zunehmend zu einer seelischen Belastung. Das soziale Leben ist deutlich eingeschränkt, der Kontakt zu anderen Personen fehlt. Der Alltag muss komplett neu gestaltet und die Zeit zu Hause irgendwie überbrückt werden.

Besonders Führungskräfte und Arbeitnehmer stehen in der Krise unter einem hohen Druck verursacht durch Mehr- oder aber Kurzarbeit. Darunter leidet nicht nur die mentale Gesundheit. Auch für Eltern und deren Kinder ist diese Situation ein Ausnahmezustand, der nur schwer zu verkraften ist.

Angst vor der Zukunft

Beispielsweise müssen Betreiber von Restaurants und Hotels derzeit große Verluste verzeichnen, Existenzängste und Geldsorgen stehen dabei an erster Stelle. Laut Dehoga stehen etwa 70.000 Hotel- und Gastronomiebetriebe vor dem Aus, ihnen gehen dabei mehrere tausend Euro durch die Lappen. Aber auch Arbeitnehmer und Führungskräfte, die sich in Kurzarbeit befinden, stehen psychisch unter einer enormen Belastung. Dies betrifft derzeit rund 7,5 Millionen Beschäftigte, welche nur noch 60 bis 67 Prozent ihres Nettoentgelts bei gleichen Lebenshaltungskosten verdienen. Andersrum kann die Krise auch zu Mehrarbeit führen, beispielsweise im Gesundheitswesen, Lebensmittelhandel oder der Industrie.

Wichtig bei diesen Stressoren ist aber vor allem, seinen Emotionen und Ängsten freien Lauf zu lassen und darüber zu sprechen. Auch das Ausblenden der Coronakrise und der Gedanke an schöne Momente oder Entspannungstechniken können helfen, das innere Gleichgewicht zurückzuerlangen.

Soziale Abstinenz

Auch der persönliche Austausch und schöne Erlebnisse mit Freunden oder der Familie sind nur eingeschränkt möglich. Für viele ist dieser Zustand kaum auszuhalten, wird die Sehnsucht nach den Liebsten doch immer größer. Und auch Experten warnen zunehmend vor psychischen Folgen, denn etwa 31 Prozent der Deutschen empfinden dies als enorme Belastung.

Anzeige

Wichtig ist in dieser Zeit aber vor allem, den Kontakt über soziale Medien, Messenger oder Telefonate aufrechtzuerhalten und sich regelmäßig auszutauschen. Gespräche mit Vertrauten helfen oftmals dabei, sich selber etwas zu beruhigen und gelassener zu werden.

Kinderbetreuung rund um die Uhr

Waren die Kinder vorher täglich aus dem Haus, muss man Job und Kinderbetreuung nun unter einen Hut bringen. In Deutschland sind die Eltern von 2,2 Millionen Kindern in Vollzeit beschäftigt, mehr als die Hälfte geht dieser auch in Corona-Zeiten weiter nach. Besonders für Väter ist dies eine enorme Belastung, stellte sie vorher hauptsächlich der Job vor eine Herausforderung. Laut der einer Umfrage der KKH fühlen sich nun 43 % der Väter durch Kindererziehung und Betreuung unter Druck gesetzt.

Auch der Alltag leidet sehr darunter, denn Aufgaben, die man vorher in der kinderfreien Zeit erledigen konnte, kann man nun nicht mehr ganz so routinemäßig nachkommen. Wichtig ist aber, Routinen so gut es geht beizubehalten und den Alltag Schritt für Schritt neu zu gestalten.

Belastung für die Partnerschaft

Besonders für die Partnerschaft sind diese Stressfaktoren eine zusätzliche Belastung und führt zu einer großen Anspannung. Besonders das Sexleben kann darunter leiden und vor allem bei Männern aufgrund des erhöhten Stresslevels zu Erektionsproblemen führen. Die Potenz ist ein Zusammenspiel aus körperlichen und seelischen Faktoren, diese Probleme sind keinesfalls untypisch in dieser Zeit. Nach Rücksprache mit einem Arzt kann man jedoch einfach und diskret Potenzmittel kaufen bei DoktorABC und sich auch bewusst mehr Zeit für Zärtlichkeiten nehmen.

Anzeige

In den Schlagzeilen

Diaschauen zum Thema

keine Diaschauen verknüpft

Dossiers zum Thema

keine Dossiers verknüpft

News des Tages

Bücher zum Thema

keine Buchtipps verknüpft

Top-Clicks der Woche