Sommer- und Wintergrippe - schnelle Hilfe und Tipps zur Vorbeugung - scinexx | Das Wissensmagazin
Anzeige
Anzeige

Sommer- und Wintergrippe – schnelle Hilfe und Tipps zur Vorbeugung

Grippeviren erfolgreich den Kampf ansagen

Niesende Frau mit Taschentuch
Husten, Schnupfen und Heiserkeit können auch im Sommer zuschlagen. © 123rf.com / Katarzyna Białasiewicz

Husten und Niesen gehören nicht automatisch in die Winterzeit. Auch im Sommer sind tropfende Nasen und Halsschmerzen keine Seltenheit. Wirklich gefährlich ist die Sommergrippe allerdings meist nicht, denn eigentlich handelt es sich lediglich um eine Erkältung. Die echte Grippe schlägt meist im Winter zu und wird daher auch als „saisonale Grippe“ bezeichnet. Wir sind der Grippe nicht wehrlos ausgeliefert, können sie gezielt behandeln und den lästigen Symptomen vorbeugen.

Warum kommt es im Sommer zu Erkältungen?

Auch im Sommer kann es zu Erkältungen kommen. Ähnlich wie bei der Wintergrippe sind Viren daran schuld. Diese werden durch Tröpfcheninfektion übertragen oder können sich auf kontaminierten Gegenständen befinden. Die Erreger wandern über die Schleimhäute von Nase und Rachen in den Körper. Die Folge sind die typischen Erkältungserscheinungen, als Abwehrreaktion des Körpers. Die Art der Viren unterscheiden sich jedoch. Die Sommergrippe wird nicht durch Influenzaviren hervorgerufen und ist damit eigentlich keine echte Grippe, sondern lediglich eine Erkältung.

Welche Ursachen führen zur Sommergrippe?

Eine Sommergrippe kann verschiedene Ursachen haben:

  • Austrocknung der Schleimhäute durch falsch eingestellte Klimaanlagen
  • häufige Temperaturwechsel durch klimatisierte Räume und den heißen Außenbereich
  • Überforderung des Immunsystems durch langen Aufenthalt in der Sonne
  • Tröpfcheninfektion durch Aufenthalt in Menschenansammlungen

Wie lässt sich die Sommergrippe behandeln?

Damit sich der Körper schnell von der Erkältung erholen kann, braucht er Ruhe. Dabei ist es wichtig, viel Flüssigkeit aufzunehmen. Die Befeuchtung der Schleimhäute hilft, die Halsschmerzen zu lindern. Mit Hustensaft löst sich der Schleim besser und setzt sich nicht fest. Bei verstopfter Nase hilft die Inhalation von heißem Wasserdampf.

Wie äußert sich eine Wintergrippe?

Die Wintergrippe beginnt nicht schleichend und mit dem berühmten Kratzen im Hals. Eine Influenza tritt plötzlich auf und ist von hohem Fieber begleitet. Der Betroffene fühlt sich auf einen Schlag krank und leidet unter Mattigkeit und Kopf- und Gliederschmerzen. Das Fieber sinkt nach etwa einer Woche. Das allgemeine Schwächegefühl kann noch weitere Wochen anhalten. Wer sich in dieser Zeit körperlich zu viel zumutet, riskiert Folgeschäden, wie eine Herzmuskelentzündung.

Anzeige

Die Unterschiede von Sommer- und Wintergrippe auf einen Blick

  Sommergrippe (Erkältung) Wintergrippe (Influenza)
Auslöser ● verschiedene Erkältungsviren ● Influenzaviren
Art der Ansteckung ● Schmierinfektion
● selten Tröpfcheninfektion
● Tröpfcheninfektion
● Schmierinfektion
erste Anzeichen ● Schleichender Krankheitsbeginn
● Kratzen im Hals
● plötzlicher Krankheitsbeginn
● Kopf- und Gliederschmerzen
typische Symptome ● Halsschmerzen
● Schnupfen
● Husten
● Heiserkeit
● Halsschmerzen
● Kopfschmerzen
● Gliederschmerzen
● Fieber
Krankheitsdauer ● etwa eine Woche ● nach etwa einer Woche fieberfrei
● Genesung kann sich über mehrere Wochen hinziehen
Vorbeugung ● keine Impfung möglich ● jährliche Grippeschutzimpfung

Wie lässt sich der Sommer- und Wintergrippe vorbeugen?

Im Sommer sollten Klimaanlagen nicht ständig auf Hochtouren laufen und zu kalt eingestellt sein. Nach dem Baden sollte die nasse Kleidung gewechselt werden. Ausgiebige Sonnenbäder schaden nicht nur der Haut, sie begünstigen auch das Auftreten der Sommergrippe.

Im Winter gilt ein vermehrter Schutz. Grippeviren sind der Forschung zufolge flexibel und anpassungsfähig, was die Forscher weltweit beschäftigt. Einen wirksamen Schutz stellt die jährliche Grippe-Impfung beim Hausarzt dar. Bei Aufenthalten im Freien ist auf angemessene Kleidung zu achten. Wintermützen schützen den Körper vor Unterkühlung, da die meiste Körperwärme über den Kopf verloren geht, wie die Redakteure von winterbook.de deutlich machen.

Hygiene ist sommers wie winters unerlässlich. Regelmäßiges Händewaschen sollte zur Gewohnheit werden. Wenn möglich sollten während der Grippewelle größere Menschenansammlungen gemieden werden. Durch eine gesunde Ernährung und ausreichend Flüssigkeitszufuhr werden die Atemwege vor dem Austrocknen geschützt und das Immunsystem stabilisiert.

Anzeige

In den Schlagzeilen

Diaschauen zum Thema

keine Diaschauen verknüpft

Dossiers zum Thema

keine Dossiers verknüpft

News des Tages

Bücher zum Thema

keine Buchtipps verknüpft

Top-Clicks der Woche

Anzeige
Anzeige