Selbstständig durchstarten mit dem eigenen Onlineshop - scinexx | Das Wissensmagazin
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Selbstständig durchstarten mit dem eigenen Onlineshop

E-Commerce

Symbolbild Schreibtischjob
Um einen Onlineshop zu gründen, ist es wichtig, dass man zuerst eine passende Nische findet und die Konkurrenz im Internet beobachtet. © unsplash.com, Austin Distel

Es ist der Traum vieler Menschen, dass sie endlich ihr eigener Chef sein möchten. Selbstständigkeit ist ein erstrebenswertes Ziel, das heutzutage leichter zu erreichen ist, als vielleicht noch vor etwa 20 Jahren. Das Internet und die konstant steigende Nachfrage nach Online-Shopping machen es möglich. Mittlerweile haben über 92 Prozent der Deutschen innerhalb der vergangenen zwölf Monate einen Artikel online gekauft. Was könnte also naheliegender sein, als einen eigenen Onlineshop zu gründen, um beruflich auf eigenen Beinen zu stehen?! Es ist wohl einer der einfachsten Wege, um sich selbstständig zu machen. Wir haben die wichtigsten Informationen an dieser Stelle zusammengefasst.

Die zündende Idee muss her

So einfach es auch ist, einen Onlineshop zu gründen, die Idee ist leider nicht neu und es gibt mittlerweile so viele E-Commerce-Unternehmen, dass man leicht den Überblick verliert. Allen voran der Shopping Riese Amazon, der es jedoch kleineren Shops ermöglicht ihre Waren über die Hauptplattform zu vertreiben.

Wenn man wirklich erfolgreich sein möchte mit seinem Onlineshop, dann braucht man eine gute Idee und ein wasserdichtes Konzept. Dabei kann man sicher sein, dass die Idee die man hat, bereits auf die ein oder andere Weise umgesetzt wurde. Hier gilt es, eine geeignete Nische zu finden. Dazu ist es wichtig, dass man erst einmal einen Blick auf die Konkurrenz wirft. Folgende Fragen sollte man sich dabei im Vorfeld stellen und bei den Beobachtungen anderer Shops als Leitfragen zur Hand nehmen:

  • Was wird angeboten?
  • Was wird nicht angeboten?
  • Wie genau sieht die Zielgruppe aus?
  • Wie sehen die Lieferbedingungen aus? (Dauer, Versandkosten, etc.)
  • Wie wirkt die Seite des Shops?
  • Was kann ich besser machen?
  • Was kann ich im schlimmsten Fall schlechter machen?

Auch wenn der eigene Onlineshop bereits an den Start gegangen ist, empfiehlt es sich die Konkurrenz weiterhin im Auge zu behalten. Konkurrenz bedeutet nämlich auch, dass man vielleicht voneinander lernen oder sogar profitieren kann.

Ressourcen finden und vergleichen

Wenn die Idee für den Shop steht, muss man Händler und Produktionsbetriebe finden, die die Ware herstellen. Hier sollte man sich nicht immer nur auf die günstigsten Konditionen verlassen. Ein Onlineshop steht und fällt mit der Qualität der angebotenen Ware. Preis und Leistung sollten deshalb stimmen. Denn nur so schafft man sich treue Kunden, die langfristig für Umsatz sorgen, indem sie zufrieden sind und immer wieder bestellen.

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Allerdings gehören nicht nur die angebotenen Waren zu einem erfolgreichen Onlineshop, sondern auch die Versandbedingungen. Dazu zählen die Verpackung, die Lieferbedingungen und die Lieferzeit. Generell gilt: je schneller die Bestellung beim Kunden ankommt, desto besser ist das für den Ruf des Onlineshops. Denn schnelle Lieferungen bedeuten zufriedene Kunden.

Gleiches gilt für die Verpackung. Das Produkt soll in jedem Fall unversehrt beim Kunden ankommen. Das sollte man bei der Wahl des Kartons bedenken, wenn man seine Ware verpackt und auf den Weg schickt. Gleichzeitig können die Kartons nicht nur für den Versand, sondern auch für die Lagerung genutzt werden. Beim Versand spielt das Polstermaterial eine große Rolle.

Manche Hersteller von Verpackungsmaterialien bieten neben ihren Kartons noch Füllpolster oder Folien an. Kauft man alles beim selben Händler kann man möglicherweise am Ende sparen. Das kann man wiederum von den späteren Versandkosten abziehen, was die Kunden besonders freut.

Der Auftritt im Internet

Bei der Webseite handelt es sich quasi um das Aushängeschild des Shops. Innerhalb von Sekunden können potentielle Kunden bereits entscheiden, ob sie die Plattform seriös finden und dort etwas kaufen möchten. Hierbei sind mindestens grundlegende SEO-Kenntnisse essenziell wichtig. Die Suchmaschinenoptimierung ist wirklich eine Wissenschaft für sich. Besonders wichtig dabei sind die Punkte:

  • Nutzerführung: Wenn ein potentieller Kunde im Shop unterwegs ist, soll er sich gut zurechtfinden und nicht verwirrt werden.
  • Design: Die Webseite sollte unbedingt ansprechend aussehen
  • Domain: Ein Name, der einfach zu merken und im Netz zu finden ist.
  • Keywords: Dabei sollte man die Seite auf Begriffe optimieren, die man in eine Suchmaschine eingeben würde, wenn man nach dem Shop sucht. Allerdings sollte man es dabei nicht übertreiben.
  • Ladezeit: Die Seite sollte möglichst schnell alles Wichtige laden können.
  • Interne und externe Links: am besten zu möglichst vertrauenswürdigen Quellen sowie zu Google Maps, mit allen möglichen und nötigen Informationen.
  • Einmaligkeit: Die Texte auf der Seite sollten keine Kopien der Texte anderer Webseiten sein.

Marketing

Damit ein Onlineshop erfolgreich sein kann, müssen die Menschen ihn kennen. Dazu braucht man ein gutes Marketing-Konzept. Damit ein Shop im Internet nämlich wirklich erfolgreich ist, muss er täglich tausende Besucher auf die Seite locken. Jedoch bedeutet das nicht, dass jeder Seitenbesucher etwas kauft. Sogar nur die wenigstens kaufen wirklich etwas. Das muss einem von Anfang klar sein. Allerdings hat man es selbst in der Hand diese Konversionsrate zu steigern.

Neben den klassischen Werbeformen im Print und Rundfunk, gewinnt das Marketing im Internet immer mehr an Relevanz. Besonders zu erwähnen sind hier beispielsweise Kampagnen mit Google AdWords, Bannerwerbung auf anderen Seiten im Netz oder das Social-Media-Marketing in Facebook oder Instagram.

Schon kann es losgehen

Beherzigt man diese Tipps, kann es eigentlich schon losgehen mit dem Verkauf. Vorher sollte man sich beim Finanzamt und dem Gewerbeamt über eine Anmeldung erkundigen. Denn es kommt auch eine Menge Papierkram auf einen zu, wenn man einen Onlineshop gründet. Keine Sorge, es ist normal, dass am Anfang erst einmal wenige Bestellungen reinkommen. Ein Shop muss sich erst einmal einen Namen machen, um richtig anlaufen zu können. Hier ist Geduld wichtig und dass man dranbleibt.

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