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PISA-Studie: Mathematik war lange nicht das Steckenpferd deutscher Schüler

Mathematische Förderung

Mädchen an transparenter Tafel
Mathe-Lust statt Mathe-Frust – mit der optimalen Förderung klappt´s. © thinkstock.com, dolgachov

2000 – ein Jahr, in dem das deutsche Schulsystem und die Leistung der deutschen Schüler für Aufregung sorgten. Hunderttausende Schüler nehmen weltweit alle drei Jahre an einem Test zur Bewertung der Kenntnisse in Mathematik, Naturwissenschaften sowie Schreiben und Lesen teil. Das verheerende Ergebnis von 2000: Die Schüler in Deutschland lagen unter dem internationalen Durchschnitt. Am Ende gab es nur den 21. Platz. Ein Fiasko, das für eine Umstrukturierung im Schulsystem sorgte und zeigte, warum die richtige Unterstützung bei Lernschwäche so wichtig ist.

Zahlenkunde bei deutschen Schülern nur Durchschnitt

In vielen Ländern wenden Eltern die frühkindliche mathematische Förderung bereits erfolgreich an. Bei der internationalen Leistungsmessung der Schüler in Mathematik, Naturwissenschaften und Lesekompetenz führen vor allem China, Singapur, Hongkong und Macau. In vielen dieser Länder gibt es für Schüler häufig individuelle Lernförderung, beispielsweise durch Ganztagsschulen oder Nachhilfe.

Deutsche Schüler wieder über Pisa-Durchschnitt

Die PISA-Studien der vergangenen Jahre legten die Schwächen deutscher Schüler eindeutig offen: Nicht nur im Bereich Mathematik, sondern auch bei der Lesekompetenz und den Naturwissenschaften rangiert Deutschland im Mittelfeld. Danach hat sich viel getan. In der PISA-Studie von 2018 wurde deutschen Schülern eine durchschnittliche Mathematikkompetenz von 500 bescheinigt. Der OECD-Durchschnitt beläuft sich auf 489 und somit liegen die deutschen Schüler sogar eindeutig darüber. Neue Schulkonzepte und steigende Nachhilfeangebote sind einige Gründe dafür. Wer beispielsweise Mathe in Hamburg lernen möchte, findet auf dem Portal Superprof.de unzählige Tutoren, die bei den Hausaufgaben weiterhelfen oder den unverständlichen Lernstoff näher bringen.

Dass sich die Leistungen dadurch verbessern können, zeigen die Ergebnisse der PISA-Studie 2018 am Beispiel von Hamburg selbst. Gegenüber den Resultaten aus 2013 konnte sich die Hansestadt deutlich verbessern

Es ist nie zu spät: Mathe-Förderung, aber richtig

Warum sind Schüler aus anderen Ländern vermeintlich begabter? Wer bereits auf frühkindliche Förderung setzt und Mathematik aktiv in den Alltag integriert, begeistert sein Kind leichter für Zahlenkunde. Was Kinder mit Freude machen, tun sie gern und vor allem immer wieder. Drill und Druck sind kontraproduktiv und verstärken die mathematische Lernschwäche sogar und machen zusätzlich Angst vor dem Unterricht und schlechten Noten.

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Nachhilfe als Ausweg aus dem Mathe-Frust

Nachhilfe ist eine gute Möglichkeit, den Spaß an Mathematik zurückzubrin

gen. Häufig sind Eltern aber vor allem mit den mathematischen Themen der höheren Klassenstufen überfordert und können das Kind nicht adäquat unterstützen. Dann heißt es, klug zu handeln und einen Nachhilfelehrer zu engagieren. Online gibt es unzählige Portale, mit deren Hilfe sich rasch die passende Unterstützung finden lässt.

Hilferuf auf Notizzettel
Hilfe bei Hausaufgaben und Mathe-Problemen sogar online. © pixabay.com, geralt

Super Mathe-Skills mit dem Superprof erlernen

Superprof.de und andere Nachhilfe-Plattformen bieten online Zugang zu unzähligen Tutoren deutschlandweit. Die Auswahl des geeigneten Nachhilfelehrers dauert beispielsweise bei Superprof.de nur wenige Sekunden: Einfach „Mathematik“ als Fach auswählen, die Adresse eingeben und auf den Such-Button klicken. Schon erscheint die Liste mit allen infrage kommenden Lehrern in der Nähe.

Den richtigen Lehrer auswählen

Wie sollte der richtige Lehrer sein: Möglichst kompetent und sympathisch? Häufig spielt auch das Budget der Eltern eine Rolle bei der Auswahl. Superprof.de ermöglicht die optimale Suche, denn die Lehrer stellen sich mit einem eigenen Profil vor. Darin enthalten sind meist nicht nur ein Foto, sondern auch der Stundenpreis und natürlich die Lehrerfahrung. Am besten mit dem Kind gemeinsam auswählen, welcher Nachhilfelehrer besonders sympathisch ist und einen Probetermin vereinbaren.

Mathematisches Geschick liegt auch in den Genen – deshalb brauchen einige Schüler mehr Unterstützung

Wissenschaftler haben übrigens herausgefunden, dass nicht nur Fleiß allein für die mathematischen Fähigkeiten verantwortlich ist, sondern auch unsere Gene einen großen Anteil daran haben. Unser Zahlensinn ist bereits in unseren Genen fest verankert. Wie eine Studie der US-amerikanischen Duke University eindeutig belegt, lässt sich schon bei Babys erkennen, wie gut künftige mathematische Fähigkeiten ausgeprägt sein können.

Babys und ihr Gespür für Mengen

In der Studie wurden 66 Kleinstkinder (sechs Monate) mit einer einfachen Versuchsanordnung konfrontiert: Auf weißem Untergrund befanden sich schwarze Punkte, die sich in Anordnung und Anzahl veränderten. Während des Experimentes beobachteten die Forscher, wie schnell die Babys auf die Änderungen reagieren.

Mit diesen 66 Kindern erfolgte ein weiterer Test im Alter von drei Jahren. Diesmal galt es, das Verständnis von Zahlen und Mengen herauszustellen. Zu den Experimenten Anordnungen zählen: Antippen auf dem Monitor, wenn sich die Punktmenge ändert, oder das Zählen von Spielzeugfischen.

Ergebnis: Mathematische Förderung im Kindesalter kann hilfreich sein

Das Ergebnis der Studie zeigt, dass schon Kleinstkinder einen mehr oder minder ausgeprägten Zahlen- und Mengensinn haben. Dadurch lassen sich Prognosen über die künftigen mathematischen Fähigkeiten ableiten, wenngleich dafür noch keine nachgewiesene Korrelation besteht. Dennoch sind sich Wissenschaftler einig: Eltern sollten darüber nachdenken, den Nachwuchs schon frühkindlich in der Zahlenkunde zu fördern.

Tipp: So integrieren Eltern Mathe in den Alltag

Neben der Mathe-Nachhilfe können Eltern auf spielerische Weise selbst bei der Begeisterung für die Zahlenkunde sorgen. Das funktioniert besonders gut bei Kleinkindern und jüngeren Schülern. Alle Kinder haben einen natürlichen Bewegungsdrang, warum ihn nicht mit spielerischen Rechenaufgaben verbinden?

1. Tipp: Zählen auf dem Spielplatz

Addieren, subtrahieren, multiplizieren oder dividieren – das geht auf dem Spielplatz ganz wunderbar. Die Anzahl der Treppen bis zum Spielplatz zählen, die Spielgeräte addieren oder die Bäume am Spielplatz multiplizieren. Der Kreativität sind bei den Rechenaufgaben an der frischen Luft keine Grenzen gesetzt.

2. Tipp: Den Einkauf für eigene Mathe-Nachhilfe nutzen

Der Einkauf eignet sich hervorragend, um nicht nur das 1×1 zu üben. Kinder können beispielsweise einzelne Preise addieren und berechnen, ob das Wochenbudget tatsächlich genügt oder sie mit dem Geld aus der Spardose die gewünschten Süßigkeiten kaufen können.

3. Tipp: Experimente in den Alltag einbauen

Mathematik im Alltag lässt sich auch durch zahlreiche Experimente spannend gestalten. Tolle Ideen für Experimente sind beispielsweise:

  • Wie viel Milch wird verdrängt, wenn ich für den Teig 200 g Butter hineingebe?
  • Wie viel Stauraum habe ich in meinem Urlaubskoffer, wenn ich die Plüschtiere mitnehmen möchte?
  • Wie viel Monate muss ich mein Taschengeld sparen, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen?

Spannend sind auch mathematische Experimente, die sich mit Physik kombinieren lassen. Warum geht das Wasser aus, wenn es gefriert? Einfach mal selbst ausprobieren und die Naturwissenschaften hautnah erleben.

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