Magnesium - Eine Wohltat für die Gesundheit - scinexx | Das Wissensmagazin
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Ernährung

Magnesium – Eine Wohltat für die Gesundheit

Magnesium ist nicht nur für die allgemeine Gesundheit wichtig, sondern auch für die sportliche Leistungsfähigkeit. © thinkstock.com, warrengoldswain

Magnesium ist an vielen elementaren Vorgängen im menschlichen Körper beteiligt. Der Mineralstoff ist extrem wichtig für harmonische Abläufe beim Atmungs-, Lymph- und Immunsystem. Aber auch die Verdauung und die Ausscheidung profitieren von der Wirkung von Magnesium. Darüber hinaus unterstützt der Mineralstoff die Fortpflanzung und den Stoffwechsel. Es fördert das Wachstum der Muskeln und des Skeletts. Außerdem hilft es dem Körper dabei, den Blutzucker, das Cholesterin und das Gewicht zu regulieren. Darüber hinaus unterstützt Magnesium maßgeblich den Eiweiß-, Fettstoff- und Kohlehydratwechsel. Sowohl die Leber als auch die Schilddrüse und die Nebenschilddrüsen brauchen es, daneben beeinflusst der Mineralstoff den Gesichts- und Gehörsinn. Auch die Gesundheit der Zähne ist auf eine genügende Zufuhr von Magnesium angewiesen. Aufgrund seiner vielfältigen Eigenschaften spielt Magnesium eine extrem wichtige Rolle in der Ernährung und bei der Erhaltung der allgemeinen Gesundheit.

Magnesiummangel im Zusammenhang mit Erkrankungen

Jeder Mensch ist auf die tägliche Einnahme von Magnesium angewiesen. Wenn es zu einem Magnesiummangel kommt, läuft im menschlichen Körper vieles nicht so, wie es sollte. Ein Magnesiumdefizit steht daher in Verbindung mit einer breiten Palette von Erkrankungen und Mangelerscheinungen. Vor allem ältere Menschen neigen zu einem Magnesiummangel und sollten diesen nicht auf die leichte Schulter nehmen. Zu den ersten Anzeichen für einen Mangel gehören Kopfschmerzen, brüchige Fingernägel und Schlafstörungen. Um die Ursachen aufzuklären, ist eine ärztliche Analyse zu empfehlen. Auf diese Weise lassen sich die konkreten Gründe für die gesundheitlichen Probleme aufklären und geeignete Gegenmaßnahmen ergreifen. Wenn Diabetes diagnostiziert wurde, dann kann ein vermehrte Einnahme von Magnesium bei den Symptomen helfen.

Magnesium in der Ernährung

Aufgrund von ausgelaugten Böden, Massenproduktion und industrieller Verarbeitung der Nahrung, enthält diese immer weniger Magnesium. Gemüse, Nüsse, Kerne und Korn sind wichtige Lieferanten für diesen Mineralstoff und enthalten heutzutage immer weniger davon. Allerdings ist Magnesium reichlich an gewissen Stellen in der Natur vorhanden, sodass sich die Nahrung damit dauerhaft ergänzen lässt. Weitere Quellen mit einem hohen Magnesiumgehalt sind Kakaopulver, Leinsamen und Mohn. Zu empfehlen ist als Richtwert eine tägliche Dosis von 350 mg Magnesium, die nicht überschritten werden sollte. Deshalb ist Vorsicht bei Nahrungsergänzungsmitteln angeraten, deren Dosis oft zu hoch ist. Mit einer ausreichenden Zufuhr von Magnesium lässt sich die Gesundheit und Lebenskraft langfristig erhalten und zahlreiche Krankheiten nachhaltig behandeln. Darüber hinaus wirkt Magnesium dem Alterungsprozess entgegen und hilft dabei, schädliche Infektionen abzuwehren.

Der Zusammenhang von Sport und Magnesium

Da Magnesium an der körpereigenen Eiweißproduktion beteiligt ist, spielt es eine maßgebliche Rolle beim Aufbau von Muskeln. Speziell Sportler sollten deshalb auf eine ausreichende Zufuhr des Mineralstoffes achten. Dieser erhöht nachhaltig die Leistungsfähigkeit, entspannt und lockert die Sportlermuskulatur nach dem Training. Magnesium wirkt entzündungshemmend und beugt vielen Problemen vor, die bei einem untrainierten Personenkreis durch anfänglich zu ausgiebige Sporteinheiten entstehen könnten. Wenn es dem Körper dauerhaft an Magnesium mangelt, dann zeigt sich das oft durch starke Wadenkrämpfe, vor allem nachts beim Schlafen. Darüber hinaus lässt sich durch eine ausreichende Versorgung mit Magnesium das Risiko einer Thrombose verringern, da der Mineralstoff hemmend bei der Blutgerinnung wirkt.

(, 14.08.2017 – )

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