Leicht statt gehaltvoll: Gesunde Ernährung auch im Sommer - scinexx | Das Wissensmagazin
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Leicht statt gehaltvoll: Gesunde Ernährung auch im Sommer

Ernährung

Gedeckter Tisch
Gesundes Essen ist vor allem im Sommer wichtig, da der Körper mit der Hitze schon genug zu tun hat. © unsplash.com, Sara Dubler

Die Temperaturen steigen und der Mensch leidet. Gerade im Hochsommer geht vor allem Älteren und Kindern bei Temperaturen über 30 °C regelmäßig die Puste aus. Selbst gesunde Erwachsene mittleren Alters sind von Zeit zu Zeit betroffen. Kein Wunder, denn die Sommer werden gefühlt von Jahr zu Jahr heißer. Um sich bei solchen Temperaturen fit zu halten, ist eine gesunde und sommer-optimierte Ernährung das A und O. Besonders wichtig ist, auf Fett und zu viele Kohlehydrate zu verzichten. Daneben kommt es auf den Flüssigkeitshaushalt an, den man vor allem im Hochsommer immer im Auge behalten sollte.

Durst als Alarmzeichen

Bei Temperaturen jenseits der 30 °C-Marke ist das Wichtigste, dass der Körper genügend mit Flüssigkeit versorgt wird. Durst und ein trockener Mund kann bereits als Alarmsignal gewertet werden. Am besten sorgt man dafür, dass erst gar kein Durst entsteht. Vor allem die erhöhte Schweißbildung im Hochsommer kann schnell dafür sorgen, dass ein Flüssigkeitsmangel entsteht. Gleichzeitig verliert der Körper Elektrolyte, die man ebenfalls zu sich nehmen sollte.

Am besten geeignet um den Flüssigkeitshaushalt auszugleichen ist ganz einfach Wasser. Wer täglich etwa zwei Liter Wasser trinkt, hat in der Regel nichts zu befürchten. Im Sommer kann der Bedarf aufgrund des Flüssigkeitsverlustes um etwa einen bis zwei Liter steigen. Als Faustregel gilt ein großes Glas Wasser pro Stunde und man ist auf der sicheren Seite. Bei sportlicher Betätigung sollte man entsprechend noch mehr trinken. Hier lohnt es sich auf seinen Körper zu hören und seine Grenzen nicht zu überreizen.

Neben Wasser eignen sich auch zimmerwarme, ungesüßte Kräutertees oder selbstgemachte Fruchtschorlen für die Flüssigkeitszufuhr. Dabei werden Früchte püriert oder ausgepresst und ein bis zwei Esslöffel dieses Saftes mit Mineral- oder Leitungswasser vermischt. So bekommt man direkt sogar ein paar Vitamine über das Wasser zugeführt.

Leichte Kost und nicht zu viel auf einmal

Im Sommer sind wir definitiv anfälliger für schwere Kost. Was uns im Winter ein wohliges Wärmegefühl durch den ganzen Körper fahren lässt, kann uns im Sommer fast schon lähmen. Zu schweres Essen sorgt für Druck im Magen und lässt einen bei den ohnehin schon unangenehm heißen Temperaturen noch schlechter fühlen.

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Der Grund: der Körper hat neben der Verdauung noch zusätzlich damit zu tun, den Körper herunterzukühlen. Kommt schwer verdauliches Essen hinzu, bedeutet das viel mehr Arbeit. Der Körper heizt sich noch mehr auf, man gerät ins Schwitzen und verliert zusätzlich noch Flüssigkeit. Gleiches gilt für zu große Mahlzeiten.

Besser ist es hingegen sich die Speisen aufzuteilen. Wer fünf bis sechs kleine, leichte Mahlzeiten zu sich nimmt, kommt besser klar, als wenn er drei große Gerichte isst. Um Kreislaufprobleme bei der Hitze zu vermeiden, kann man mit Nahrungsergänzungsmitteln nachhelfen. Ein gutes Beispiel ist das sogenannte CBD-Öl, wie das von CBD VITAL. Es kann den Körper dank seiner entzündungshemmenden Wirkung dabei unterstützen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen.

Scharf statt salzig

Man kennt es aus den südlichen Ländern. Dort herrschen oft sehr heiße Temperaturen und dennoch würzen die Menschen ihre Speisen dort doch eher scharf und pikant. Das hat einen guten Grund: Scharfes Essen kann dabei helfen den Körper herunterzukühlen. Scharfes essen öffnet die Poren und man schwitzt zwar mehr, aber auf eine gesündere Art als bei zu schweren Speisen.

Zutaten wie Chili, Ingwer, Pfeffer und Paprika wirken sich zudem positiv auf den Körper aus, indem sie über antibiotische und desinfizierende Inhaltsstoffe verfügen. Deshalb sollte man auch immer Sommer zu scharfen Gemüsen und Gewürzen greifen. Der Körper wird es einem danken.

Beim Salz sollte man allerdings eher etwas zurückhaltender sein. Salz bindet das Wasser im Körper, was vor allem bei großer Hitze schädlich sein kann. Unter anderem kann das zu Bluthochdruck führen, was auf Dauer sogar lebensgefährliche Folgen haben kann.

Lebensmittel mit viel Flüssigkeit

Gut ein Drittel unseres Flüssigkeitsbedarfs decken wir in der Regel mit unserem Essen. Je nachdem welche Lebensmittel man wählt, kann man die Flüssigkeitszufuhr ebenfalls beeinflussen. Bei großer Hitze sollte man beispielsweise besonders häufig Gerichte zubereiten, die viel Wasser enthalten, wie etwas kalte Gemüsesuppen, Kaltschalen oder Kompott.

Dazu benutzt man am besten Lebensmittel, wie Gemüse und Obst, die zu einem hohen Prozentsatz aus Wasser bestehen. Besonders gut um den Flüssigkeitshaushalt auszugleichen, sind Melonen, Gurken, Tomaten, Äpfel oder Kiwi.

Umgang mit Lebensmitteln

Hohe Temperaturen bergen nicht nur Gefahren für den Körper sondern auch für die Lebensmittel. Vor allem leicht verderbliche Lebensmittel können schnell bei der hochsommerlichen Hitze schlecht werden. Das Zusammenspiel aus zu hohen Temperaturen, mangelnder Kühlung und schlechter Hygiene begünstigen das Wachstum von Salmonellen, anderen Bakterien und Krankheitserregern.

Besonders sorgfältig sollte man deshalb bei der Zubereitung von Fisch, Fleisch und rohen Eiern sein. Hier ist das Gefahrenpotential besonders hoch. Diese Produkte sollten unbedingt immer kühl aufbewahrt und so schnell wie möglich verarbeitet werden. Zudem sollte man wirklich genau auf Sauberkeit und einen ausreichenden Gargrad der Produkte achte. Nur so kann sichergestellt werden, dass man ein gesundes und einwandfreies Essen genießen kann.

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