Lebenslanges Lernen: Wer stehen bleibt, der verliert - scinexx | Das Wissensmagazin
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Lebenslanges Lernen: Wer stehen bleibt, der verliert

Fortbildung

Wissenschaftler im Labor
© iStock.com, BraunS

Bis vor wenigen Jahrzehnten erlernten die Menschen einen Beruf, um anschließend bis zur Rente in diesem Bereich zu arbeiten. Heute hat sich der gesamte Bereich Bildung und Arbeiten stark gewandelt. Ein lebenslanges Lernen ist Voraussetzung, um in Zeiten des extremen Wandels flexibel zu bleiben und bestehen zu können. Wer sich nicht in regelmäßigen Abständen weiterbildet, kann leicht auf der Strecke bleiben. So fragen sich gerade viele junge Menschen, was sie nach einer Ausbildung machen sollen. Weiter zur Schule gehen, um sich so weiter zu bilden? Ein Studium beginnen oder noch mal eine weitere Ausbildung anhängen? Welche Weiterbildungsmaßnahme lohnt sich? Und wie kann diese finanziert werden? Und vor allem steht die eine Frage: Welche Weiterbildung bringt finanzielle aber auch persönliche Vorteile?

Weiterbildungsmaßnahmen auf einen Blick

In jedem Berufsfeld gibt es verschiedene Möglichkeiten der Weiterbildung. Die Industrie- und Handelskammern bieten Interessierten die Möglichkeit auf einen Meistertitel, ebenso wie beispielsweise den Fachwirt oder auch den Betriebswirt. Um den Meistertitel zu erhalten, müssen Sie zunächst einmal eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem anerkannten Beruf nachweisen. Anschließend gilt es, ein paar Jahre Berufserfahrung in diesem Beruf als Geselle gesammelt zu haben. Welche Zeiten genau erforderlich sind, um sich zur Meisterschule anzumelden kann in den verschiedenen Bundesländern unterschiedlich sein. Sie können sich im Vorfeld mit der zuständigen Kammer in Verbindung setzen und gegebenenfalls sogar um eine Verkürzung dieser Dauer bitten.

Als Alternative zum Meistertitel kann der Fachwirt als Aufbaumaßnahme nach einer abgeschlossenen Ausbildung mit anschließender Weiterbildung erlangt werden. Der Fachwirt wird heute in allen Branchen gern gesehen, denn dieser Titel befähigt Sie auch zum Führen eines Unternehmens. Das nötige betriebswirtschaftliche Wissen eignen Sie sich in der Weiterbildung sowie begleitenden Schulungen an.

So kann beispielsweise jemand mit der Ausbildung zum Tourismuskaufmann den Tourismus-Fachwirt nachschieben. Der Fachwirt steigt dann direkt in das mittlere Führungsmanagement ein. Ein solcher Mitarbeiter kann beispielsweise die Führung einzelner Teams übernehmen oder auch für die Marktforschung oder das Marketing zuständig sein. Darüber hinaus können Tourismus-Fachwirte auch für die Strategieplanung eingesetzt werden, welche idealerweise im Tourismussektor zu erhöhten Verkaufszahlen führt.

Nach jahrelanger Berufserfahrung ein Studium aufnehmen?

Doch nicht nur berufliche Weiterbildungen, wie sie beispielsweise die IHK bietet, sind beliebt. Viele erwachsene Menschen, die bereits seit mehreren Jahren berufstätig sind, entscheiden sich sogar für ein Studium. Ein Studium kann anhand diverser Voraussetzungen aufgenommen werden. Um studieren zu dürfen, benötigen Sie idealerweise eine allgemeine Hochschulreife oder die Fachhochschulreife, in Deutschland auch als Abitur oder Fachabitur bezeichnet. Mit diesen Abschlüssen können Sie generell direkt nach der Schule oder nach der Ausbildung bei einer Fachhochschule oder Universität studieren. An Fachhochschulen ist das Studium meist praxisbezogener angelegt, als an einer Universität. Hingegen werden die Inhalte nicht allzu theoretisch vermittelt, was besonders beim wissenschaftlichen Arbeiten auffällt.

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Seit einigen Jahren können auch Personen, die die Schule mit Mittlerer Reife oder Hauptschulabschluss verlassen haben ein Studium aufnehmen. Hierbei gilt generell: Nur mit ausreichend Berufserfahrung können sich diese Bewerber einschreiben. Seit März 2009 gibt es für alle Bundesländer gültige, einheitliche Standards:

  • Erfolgreich abgeschlossene, mindestens zweijährige, Berufsausbildung plus anerkannter Fortbildungsabschluss wie Handwerksmeister, Techniker oder Fachwirt bekommen die Allgemeine Hochschulzugangsberechtigung. Bewerber können dann ohne Abitur an jeder Universität oder Fachhochschule jedes gewünschte Fach studieren.
  • Wer über eine Berufsausbildung ohne Fortbildungsabschluss verfügt, muss mindestens drei Jahre Berufspraxis nachweisen, um die Hochschulzugangsberechtigung zu erhalten. Diesen Bewerbern stehen jedoch lediglich die Studiengänge zur Verfügung, die zu ihrer beruflichen Vorbildung passen.

Heutzutage ist ein Studium keine reine Präsenzzeit mehr, die zum Abschluss eines Bachelor- oder Mastertitels verhilft. Ebenso lassen sich Studiengänge vollkommen online absolvieren. Online-Studierende müssen lediglich bestimmte Klausuren an einer nahegelegenen Universität ablegen, da Prüfungen dort unter Aufsicht stattfinden. Vorlesungen, Hausarbeiten oder auch Gruppenarbeiten lassen sich einfach auch online durchführen.

Dr. Franke ist ein Anbieter von zahlreichen Dienstleistungen rund um das Studium. Ob die Strukturierung von Hausarbeiten, wissenschaftliche Exposés, Lektorate oder Plagiatsprüfungen – hier finden Sie Unterstützung, die das Studium deutlich erleichtern kann.

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