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Hautprobleme nach Krebsbehandlung – Ursachen und mögliche Behandlung

Hautpflege

Symbolbild Haut
© GettyImages, Oliver Kufner

Nach der Krebstherapie sind Hautschäden keine Seltenheit. Mit der richtigen Prophylaxe lässt sich das Risiko jedoch minimieren. Wir zeigen, warum nach einer Krebsbehandlung oft Hautprobleme auftreten und wie eine mögliche Behandlung aussehen kann.

Warum eine Krebsbehandlung Hautprobleme begünstigt

Um wieder gesund zu werden, müssen sich Krebspatienten einer belastenden Behandlung unterziehen. Das bleibt nicht ohne Folgen. Denn so erfolgsversprechend innovative Therapien auch sind, sie sind in der Regel mit Nebenwirkungen verbunden. Häufige Nebenwirkungen an der Haut, die mit einer Krebsbehandlung einhergehen können, sind:

  • Hautrötungen
  • trockene Haut
  • Schrunden
  • Risse
  • unreine Aknehaut
  • Hautverdünnung
  • Juckreiz
  • Hautinfektionen wie zum Beispiel Herpes

Je nachdem, welcher Krebstherapie man sich unterzieht, kommen verschiedene Ursachen für die Hautprobleme infrage. Bei einer Chemotherapie werden bestimmte Medikamente eingesetzt, welche Wachstum, Teilung und Vermehrung der Krebszellen hemmen sollen. Weil die meisten Chemotherapien am ganzen Körper wirken, können die Medikamente auch gesunde Zellen schädigen, allen voran die Haut- und Schleimhautzellen. Dadurch wird die Haut insgesamt empfindlicher.

Auch nach einer Strahlentherapie treten häufig Hautprobleme auf. Die Behandlung mit ionisierenden, radioaktiven Strahlen führt mitunter zu extremen Hautreizungen. Besonders häufig sind trockene Abschuppungen, nässende Schuppungen und Hautverfärbungen. Eine gezielte Hautpflege während der Krebstherapie mit Cremes und Salben kann die negativen Folgen abmildern.

Was braucht die Haut während der Krebstherapie?

Während der Krebsbehandlung befindet sich der Körper in einer permanenten Stressphase. Das kann sich schnell an der Haut bemerkbar machen, reagiert diese doch sehr empfindlich auf äußere Reize. Umso wichtiger ist es, sich viel Gutes zu tun und sich Ruhe zu gönnen. Gleichzeitig sollte man sich ausreichend Zeit für die strapazierte Haut nehmen. Mit einem sanften Pflegeritual, das auf die persönlichen Hautbedürfnisse ausgerichtet ist, lassen sich Überempfindlichkeitsreaktionen deutlich mildern.

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Generell gilt: Hände weg von parfümierter und mit Alkohol angereicherter Pflege. Diese könnte die ohnehin schon empfindliche Haut zusätzlich reizen. Lieber eine Creme mit wenigen, dafür aber speziell ausgewählten Inhaltsstoffen verwenden. Eine Wohltat für empfindliche Haut sind zum Beispiel Sheabutter und Färberdistelöl. Letzteres schützt die Hautbarriere, während Sheabutter die Haut weich macht und Geschmeidigkeit verleiht. Zur Beruhigung der Haut und um Rötungen zu mildern, raten Hautexperten zu einer Kombination aus patentierten Aktivstoffen wie TRP-Regulin™ + Pongamiaöl. Sie verbessern die Toleranzschwelle und reduzieren die Hautreaktivität bei gleichzeitiger Erhaltung des Gleichgewichts des Mikrobioms. Ebenso sinnvoll sein kann die Anwendung von Thermalwasser. Hochkonzentriert sorgt dieses nicht nur für ein intensives Frischegefühl, sondern beruhigt die Haut bereits beim Auftragen.

Ergänzend dazu sollte man sich an die gängigen Tipps für eine gesunde Haut halten. Zu diesen gehören etwa ausreichend Schlaf sowie der Verzicht auf Alkohol, Nikotin und Koffein.

Was der Haut sonst noch gut tut

Viele Patienten klagen während der Krebstherapie über spröde, rissige Haut. Um die Haut nicht noch zusätzlich zu belasten, wäscht man diese am besten nur mit warmem, nicht aber mit heißem Wasser. Empfindliche Hautbereiche sicherheitshalber nur trockentupfen. Vollbäder besser meiden, denn sie weichen die Haut zu stark auf und können sie austrocknen. Wenn die Haut brennt und spannt oder einfach zur Beruhigung zwischendurch kann man Thermalwasser aufsprühen.

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