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Dick, dumm, einsam und abhängig: Schadet das Smartphone dem Menschen?

Smartphone-Nutzung

Symbolbil Smartphonenutzung
© ViewApart, GettyImages

Smartphones sind heute allgegenwärtig und aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Sie sind nicht nur vielfältige Kommunikationsmittel, sondern auch Minicomputer, digitale Assistenten und Unterhaltungselektronik – und das im handlichen Format und immer griffbereit. Kein Wunder also, dass so mancher Nutzer das Gerät kaum mehr aus der Hand legen mag. Aber es gibt auch Kritik am Smartphone. Mittlerweile warnen einige Studien davor, dass die ungebremste Smartphone-Nutzung Probleme verursachen kann und dem Menschen manchmal mehr schadet als nutzt.

Wenn das Handy zur Sucht wird

Das Smartphone ist für viele Menschen ein essenzieller Bestandteil des Lebens geworden. Es wird viel Zeit in das Stöbern nach dem besten Handy-Angebot auf Seiten wie flymobile.de, in die Suche nach praktischen Apps und unterhaltsamen Spielen, in die Selbstpräsentation in den sozialen Medien und natürlich in die alltägliche Nutzung investiert.

Und jedes Mal, wenn wir ein tolles Angebot entdecken, einen netten Kommentar bekommen oder im Handyspiel gewinnen, wird das Belohnungszentrum im Gehirn aktiv und schüttet das Glückshormon Dopamin aus. Daraus kann sich eine regelrechte Sucht entwickeln. Und diese Handy-Sucht kann durchaus negative Konsequenzen haben, wenn sie dazu führt, dass soziale Beziehungen oder der Job vernachlässigt werden. Auch im Straßenverkehr kann der Zwang auf das Handy zu schauen zum unkalkulierbaren Risiko werden. Immer mehr Unfälle lassen sich laut Statistik darauf zurückführen.

Die Psyche kann leiden

Per Smartphone immer und überall mit anderen Menschen in Verbindung zu stehen, sollte unser soziales Leben doch eigentlich bereichern. So ist es aber nicht unbedingt. Wird zu viel Zeit in die digitale Welt investiert, leiden die realen Beziehungen.
Trotz sozialer Medien und ständiger Erreichbarkeit fühlen sich immer mehr Menschen einsam, leiden unter Depressionen, Ängsten, Schlafstörungen und anderen psychischen Problemen. Als mögliche Mit-Verursacher vieler seelischer Probleme identifizieren einige Experten die ständige Berieselung mit Reizen, den Druck, ständig verfügbar zu sein und den Drang, einem Social-Media-Ideal zu entsprechen.

Dick und dumm dank Smartphone?

Wer viele Stunden täglich mit dem Smartphone verbringt, hat weniger Zeit für Bewegung. Das kann Übergewicht begünstigen. Eine Studie zur Auswirkung von Handystrahlung legt außerdem nahe, dass uns das Handy mehr Kalorien zu uns nehmen lässt.
Zu allem Überfluss befürchten einige Forscher überdies, dass uns das Smartphone dümmer machen könnte, weil es viele alltägliche Denkaufgaben für uns übernimmt. Ein Versuch der University of Texas mit 800 Probanden ergab, dass die Konzentrationsfähigkeit schlechter ist, wenn sich das Handy in greifbarer Nähe befindet.

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Die Dosis macht das Gift

Sollten wir angesichts so vieler negativer Auswirkungen nun lieber auf Smartphones verzichten? Das wäre wohl übertrieben, denn wie bei so vielen anderen Dingen auch, ist es natürlich die Dosis, die das Gift macht. Wie und wie oft wir das Smartphone nutzen, ist entscheidend. Nutzen wir eine Fitness-App, werden wir mitunter gesünder, statt dicker. Lern-Apps können uns bei der Bildung unterstützen, statt uns dümmer zu machen. Und viele Menschen mit eingeschränkten Kennenlern-Möglichkeiten
sind für das Internet mit seinen unkomplizierten Kontaktangeboten sicherlich dankbar und wären ohne das Smartphone deutlich einsamer.
Ein kritischer Umgang mit dem eigenen Handy-Konsum – und selbstverständlich auch mit dem des Nachwuchses – kann aber dennoch sicher nicht schaden.

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