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Rechnungswesen

Der Beruf des Buchhalters

Schreibtisch mit Tischrechner und Akten
Buchhalter sind in allen Wirtschaftsbereichen tätig, denn jedes Unternehmen ist dazu verpflichtet, seine Geschäftsvorfälle aufzuzeichnen. © unsplash.com, rawpixel

Ein Buchhalter ist der Wächter der GoB. Hinter diesem Kürzel verbergen sich die Grundsätze der ordnungsmäßigen Buchführung, der ein Buchhalter verpflichtet ist. Spielen Sie mit dem Gedanken, Buchhalter zu werden, können Sie das nicht etwa ohne entsprechende Vorbildung, denn um den Titel „Buchhalter“ tragen zu dürfen, müssen Sie eine berufliche Weiterbildung durchlaufen, die – je nach Lehrgangsanbieter – drei bis 18 Monate dauern kann.

Diese Voraussetzungen stellt die IHK an künftige Buchhalter

Um diese Weiterbildung absolvieren zu können, sind – so die beschreibt es die Bundesagentur für Arbeit„eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem anerkannten mindestens dreijährigen kaufmännischen oder verwaltenden Ausbildungsberuf sowie entsprechende Berufspraxis“ Pflicht. Die Alternativroute, die auch eine Zulassung zur Weiterbildung ermöglicht, sind fünf Jahre Berufspraxis sowie individuelle Voraussetzungen, die die Lehrgangsanbieter verhängen können.

Inhaltlich betrachtet müssen Sie als angehender Buchhalter vor allem mathematische Kenntnisse haben, um die Prüfung der Buchungsvorgänge auch valide durchführen zu können. Auch Berechnungen der Lohn- und Finanzbuchhaltung gehören zum Aufgabenbereich eines Buchhalters, der diese für Freiberufler, für Kleinunternehmer und für Gewerbetreibende bewerkstelligen kann.

Während in großen Betrieben tendenziell häufiger auf eine interne Buchhaltungsabteilung gesetzt wird, nutzen Freiberufler und Kleinunternehmer gerne die Kombination aus einem Buchhaltungssystem in Kombination mit dem Know-how eines Buchhalters. Neben den rein mathematischen Kenntnissen haben auch die Themenbereiche Wirtschaft und Recht einen großen Stellenwert. Diese Themenbereiche sind für angehende Buchhalter auch prüfungsrelevant.

Auf dem Weg in den Praxiseinsatz. So finden Sie als Buchhalter eine Stelle

Buchhalter sind in allen Wirtschaftsbereichen tätig, denn jedes Unternehmen muss in irgendeiner Form – entweder als EÜR oder in Form einer doppelten Buchführung – eine Gewinnermittlung durchführen. Für den Weg in einen Betrieb kann eine gewisse Branchennähe durchaus von Vorteil sein. Denkbare Kombinationen könnten so aussehen:

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  • Wer eine Ausbildung als Kaufmann/Kauffrau für Hotellerie abgeschlossen hat, hat die Grundvoraussetzungen bereits geschaffen, um in die Hotellerie-Branche einzusteigen. Mit einer Weiterbildung zum Buchhalter/zur Buchhalterin kann einer Bewerbung in einer großen Hotelkette nichts mehr im Wege stehen.
  • Wer eine kaufmännische Ausbildung im Medienbereich abgeschlossen hat, könnte auch hier eine Buchhaltungsweiterbildung anschließen, um sich in einem Verlag für die Buchhaltungsabteilung zu bewerben.

Eine gewisse Branchenkenntnis ist durchaus von Vorteil, allerdings kein Muss auf dem Weg zum Job als Buchhalter. Wer jedoch bereits über branchenspezifische Vorkenntnisse verfügt, hat sicherlich einen Vorteil im Vergleich zu anderen Bewerbern. Mit Blick auf die Größe des Unternehmens gilt: In einem kleineren Unternehmen werden die Aufgaben deutlich breiter ausfallen. Hier werden Sie glücklich, wenn Sie das Allrounder-Gen in sich tragen. Wer sich hingegen auf die Lohnbuchhaltung, die Kreditoren- oder Debitorenbuchhaltung oder die Anlagenbuchhaltung fokussieren will, muss sich nach einem Arbeitgeber umsehen, der entsprechend groß ist und eine Buchhaltungsabteilung hat.

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