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Darmsanierung: Körperpflege von innen

Auch unser Verdauungstrakt braucht regelmäßige Pflege

Symbolbild Darmsanierung
© oixabay.com, Alicia_Harper

In unserer heutigen schnelllebigen Zeit leiden viele Menschen unter Darmproblemen und Verdauungsbeschwerden. Ist der Magen-Darm-Trakt aus dem Gleichgewicht geraten, werden wir schneller krank, fühlen uns unwohl und leiden häufig auch unter weiteren unspezifischen Beschwerden. Wird das Problem nicht gelöst, kann das zu chronischen Krankheiten führen. Eine Darmsanierung hilft dabei, wieder ein gutes Gefühl im Bauch zu haben und so den ganzen Körper zu stärken.

Ist der Magen-Darm-Trakt gesund, funktioniert das körpereigene Entgiftungssystem ohne Probleme. Bei Krankheiten, Stress oder nach der Einnahme von Antibiotika kann das Mikrobiom jedoch geschwächt sein und Nahrungsmittel werden nicht mehr richtig verdaut. Infolgedessen können vielfältige Beschwerden auftreten: Blähungen, Durchfall, Verstopfung oder Krämpfe. Eine Darmsanierung entlastet den Organismus und hilft dabei, die Darmflora gezielt aufzubauen. Da der Verdauungstrakt unsere gesamte Gesundheit beeinflusst, fühlen wir uns dadurch leistungsfähiger, fitter, wacher und gesünder.

Darmsanierung in drei Schritten

Eine Darmsanierungskur erfolgt in drei Schritten: Darmreinigung, Entgiftung und Wiederaufbau des Mikrobioms. Sie kann bequem zuhause durchgeführt werden, sollte jedoch, falls chronische Beschwerden vorliegen, von einem Experten begleitet werden. Die Sanierungskur kann, wenn sie nachhaltig durchgeführt werden soll, zwischen vier Wochen und drei Monaten andauern.

Schritt 1: Darmreinigung

Bei dieser ersten Phase geht es zunächst darum, dass die Darmwände von sämtlichen Reststoffen, die sich im Laufe der Zeit dort angelagert haben, befreit werden. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten, beispielsweise Einläufe oder Abführmittel wie Glaubersalz. Nach dieser ersten gründlichen Reinigung des Darms können Flohsamenschalen, Leinsamen oder Chiasamen eingesetzt werden, um auch die Rückstände von den Darmwänden zu lösen.

Schritt 2: Entgiftung

Im zweiten Schritt der Darmsanierung sollen die gelösten Giftstoffe gebunden und ausgeleitet werden. Dazu werden Heilerde oder andere Mineralerden wie Bentonit oder Zeolith eingesetzt. Sie werden einfach in Form von Kapseln oder als Pulver zusammen mit etwas Wasser vor den Mahlzeiten eingenommen. Spezielle Antipilzmittel entfernen außerdem schädliche Parasiten, die die Darmflora beeinträchtigen. Um das Ausschwämmen der Schadstoffe zu unterstützen, sollte man ausreichend stilles Wasser und ungesüßten Tee zu sich nehmen. Außerdem ist es ratsam, den Körper in dieser Zeit nicht zusätzlich zu belasten. Idealerweise ernährt man sich daher durch leicht verdauliche pflanzliche Nahrungsmittel und verzichtet auf Koffein, Alkohol, Kohlensäure, Fleisch- und Wurstwaren.

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Schritt 3: Wiederaufbau der Darmflora

Zuletzt werden ausgewählte Mikrobiotika – also gesundheitsförderliche Darmbakterienstämme – zugeführt. Indem verstärkt die nützlichen Bakterien angesiedelt werden, kommt die Darmflora wieder ins Gleichgewicht. Dafür werden in der Regel probiotische Bakterien als Pulver oder in Tablettenform eingenommen. Probiotika sind außerdem – wenn auch in niedrigerer Dosierung – in einigen Lebensmitteln enthalten, sodass sie zusätzlich über die Nahrung aufgenommen werden können. Probiotische Nahrungsmittel sind beispielsweise Käse, Molke, Kefir und Joghurt sowie auch Sauerkraut, Kimchi und Kombucha.

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