Achtung, Hitze: So schützt man Notebook, Tablet und Co. an heißen Tagen! - scinexx | Das Wissensmagazin
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Achtung, Hitze: So schützt man Notebook, Tablet und Co. an heißen Tagen!

Computer

Hitzegefahr
Hitzegefahr © pixabay.com, geralt

Auch wenn die heißen Tage des Sommers schon vorbei sind, kann es auch im Herbst noch einmal richtig heiß werden. Die Temperaturen machen aber nicht nur den Menschen zu schaffen, sondern auch der Technik: Viele elektronische Geräte sind für diese Temperaturen gar nicht ausgelegt und können darunter leiden. Apple rät zum Beispiel, iPhone, iPad und iPod Touch nur bis maximal 35° C zu benutzen.

Neben der Hitze von außen heizen sich die Geräte nämlich schon selber auf: Prozessor und Grafik-Einheit werden beim Betrieb von PC, Notebook, Tablet oder Smartphone von sich aus warm: Je mehr Aufgaben die Chips übernehmen müssen, desto wärmer werden sie: Anspruchsvolle Berechnungen oder 3D-Spiele sollte man nach Möglichkeit auf kühlere Stunden verschieben.

Während der Desktop-PC und die meisten Notebooks aktive Lüfter haben, um die Hitze abzuführen, können sich Handy und Tablet nicht so einfach kühlen: Sie drosseln bei Überhitzungsgefahr die Taktfrequenz oder schalten sich zur Not komplett ab. Auch wenn man das Gerät dringend braucht, sollte man ihm jetzt eine kurze Zeit zum Abkühlen geben!

Smartphone und Tablet schonen

Auch ohne 3D Spiele können sich die Geräte nämlich leicht aufheizen: So wärmen sich sowohl das Funk-Modem als auch der GPS-Chip bei Benutzung auf: Nutzt man beides für die Navigation mit Apples Karten-App oder Google Maps, erhitzt sich das Smartphone auch schnell spürbar. Wird es dann noch im Auto hinter der Windschutzscheibe genutzt, wärmt die Sonne es zusätzlich auf Temperaturen auf, die dem Gerät schaden können.

Hier sollte man wenigstens auf das Aufladen verzichten: Denn auch durch das Laden der Akkus erhitzen sich Notebooks, Tablets und Smartphones. Nach Möglichkeit sollte man das Laden daher auf kühlere Stunden verschieben oder dafür sorgen, dass die Geräte zumindest nicht der Sonne ausgesetzt sind.

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PC und Notebook auf heiße Tage vorbereiten

Ein regelmäßiges Säubern des Gehäuses und der Lüfter empfiehlt sich schon vor den heißen Tagen: Wenn der Lüfter sich mit Staub zugesetzt hat, kühlt er den Rechner und den Prozessor nicht mehr ordentlich. Das Öffnen des Gehäuses ist bei Notebooks deutlich schwieriger: Hier kann man aber im ausgeschalteten Zustand vorsichtig die Lüftungsschlitze an der Hinter- oder Unterseite absaugen.

Bei einem Desktop-PC kommt man leichter an die Lüfter im Inneren: Diese kann man ebenfalls bei ausgeschaltetem Computer vorsichtig absaugen: Dabei sollte man den Lüfter festhalten, damit er nicht dreht: Andernfalls kann die Mechanik darunter leiden. Vor dem Zusammenbau kann man so auch noch einmal prüfen, ob alle Lüfter auch funktionieren.

Auch der Standort ist wichtig: Der PC sollte nicht direkt am Fenster stehen, sondern vor der Sonne geschützt sein. Außerdem braucht er rund um die Lüfter genug Platz: Die sind meist vorne und hinten eingebaut, in selteneren Fällen auch in der Seitenwand. Der PC sollte daher nicht direkt an der Wand stehen, sondern Platz für den Luftaustausch haben.

Ein Notebook braucht einen festen, stabilen Untergrund: Auf Sofa oder Bett sind die Lüftungsschlitze in der Regel verdeckt und die warme Luft kann nicht zirkulieren. Nimmt man den Laptop bei gutem Wetter mit nach draußen, sollte man damit möglichst im Schatten arbeiten und darauf achten, dass auch bei der Nutzung auf dem Schoß die heiße Luft abgeleitet wird.

Wichtig ist aber auch die Lagerung von den Geräten, wenn man sie gerade nicht nutzt und bei sich haben möchte: Das Innere des Autos und das Handschuhfach sind hierfür die falschen Orte: In einer halben Stunde können sich in der Sonne stehende Autos schnell auf 50° bis 60° C aufheizen. Hier hilft das Ablegen im Kofferraum: Das Auto heizt sich nämlich vor allem durch Fenster innen so sehr auf.

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