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Freitag, 15.12.2017
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Renewables 2004: Mehr Geld für Erneuerbare Energien

Bis 2010 stehen 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung

Bundeskanzler Gerhard Schröder hat in seiner Rede auf der Renewables 2004 zusätzliche 500 Millionen Euro für die Förderung der erneuerbaren Energien und Steigerung der Effizienz zugesagt.
Er hat damit die bereits auf dem Weltgipfel für Nachhaltige Entwicklung versprochenen Gelder noch einmal aufgestockt. Somit stehen bis 2010 insgesamt 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung.

Windkraftanlage

Windkraftanlage

Der WWF begrüßt die Bereitstellung zusätzlicher Finanzmittel als ein wichtiges Signal an die Völkergemeinschaft mit einer nachhaltigen Energieversorgung ernst zu machen. Auch der Appell des Kanzlers an Russland und andere "befreundete Länder" das Kyoto-Protokoll zu ratifizieren, wird vom WWF positiv aufgenommen. Die Naturschützer vermissen allerdings ein klares Bekenntnis von Gerhard Schröder zu einer konkreten Zielsetzung zum Ausbau der erneuerbaren Energien auf EU-Ebene über 2010 hinaus.

"Grundsätzlich eine gute Rede", ist Jennifer Morgan, Leiterin der WWF Delegation, zufrieden. Der Kanzler habe klar gemacht, dass nicht nur ökologische, sondern auch sicherheitsrelevante Argumente für die Erneuerbaren sprechen. "Die EU muß aber noch mehr tun. Schröder sollte darauf drängen, dass die EU den Anteil der erneuerbaren Energien am Primärenergieverbrauch in der EU bis 2020 auf mindestens 25 Prozent auszubauen."


Der WWF hofft, dass weitere Länder dem Beispiel folgen und Mittel für erneuerbare Energien bereitstellen. Die Ankündigung der Weltbank sei in diesem Zusammenhang armselig. Für eine Organisation, die sich als Vorreiter der globalen Entwicklungspolitik sieht, seien die vorgestellten Pläne sehr bescheiden. Die Zusage der Banker bleibe weit hinter den Möglichkeiten der Organisation zurück. Nach wie vor fließe der Löwenanteil der Finanzmittel in fossile Energien.
(ots, Originaltext: WWF World Wide Fund For Nature, 04.06.2004 - DLO)
 
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