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Sonntag, 22.01.2017
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Keine Entwarnung beim Feinstaub

Umweltbundesamt legt Messwerte für 2008 vor

Auch im letzten Jahr wurden die Grenzwerte für die gesundheitsschädlichen Schadstoffe Feinstaub und Stickstoffdioxid (NO2) in der Luft zum Teil deutlich überschritten. Dies ist das vorläufige Fazit des Umweltbundesamtes (UBA) zur Luftqualität des Jahres 2008 in Deutschland.
Autoabgase

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Danach meldeten 19 der insgesamt 421 Messstationen öfter als an den zulässigen 35 Tagen höhere Feinstaubkonzentrationen als 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft (µg/m3). An der Messstation Stuttgart Neckartor wurde zudem der auf das Jahresmittel bezogene PM10-Grenzwert von 40 µg/m3 nicht eingehalten. PM10 (Particulate Matter) bezeichnet Staubteilchen, deren Durchmesser kleiner als zehn Mikrometer (µm) ist - zehn µm entsprechen zehn Millionstel Meter.

Feinstaubbelastung insgesamt gering


Dennoch war die Feinstaubbelastung im Jahr 2008 - wie schon 2007 – insgesamt vergleichsweise gering, so das UBA. „Dafür sorgte vor allem die günstige Wetterlage, bei der windschwache Hochdruckgebiete selten auftraten, Gewitter und Starkregen dafür aber umso häufiger waren“, sagt Andreas Troge, Präsident des UBA.

„Für eine generelle Entwarnung ist die Belastung an vielen Stellen noch viel zu hoch, trotz der positiven Tendenz. Wir müssen die Belastung weiter senken, um in gesunder Luft leben zu können“, so Troge weiter.


Auch NO2-Werte zu hoch


An rund der Hälfte der verkehrsbelasteten Messstationen lagen laut UBA auch die NO2-Jahresmittelwerte über dem ab 2010 einzuhaltenden Grenzwert von 40 µg/m3. Bliebe diese Belastung auch in den kommenden Jahren erhalten, so würde es im städtischen verkehrsnahen Bereich ab 2010 zu Überschreitungen des dann verbindlich einzuhaltenden NO2-Grenzwertes für das Jahresmittel kommen. NO2 entsteht bei Verbrennungsvorgängen in Industrie, Haushalten oder im Verkehr. Dieser Stoff ist für die Atemwege schädlich.
(idw - Umweltbundesamt (UBA), 22.01.2009 - DLO)
 
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