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Donnerstag, 24.05.2012
Stoppt Gentherapie HIV-Ausbreitung?
Erste Tests viel versprechend
HI-Virus
HI-Virus
© CDC
Drei Patienten haben in Amerika eine neue experimentelle Therapieform gegen HIV erhalten. Wissenschaftler des Pharmaunternehmens VIRxSYS setzten Verfahren der Gentechnik zur Stärkung des Immunsystems ein. Der neue Behandlungsansatz, VRX496, beruht auf der Entnahme von T Zellen und ihrer Umwandlung in Zellen, die HIV zerstören können. Bei T Zellen handelt es sich um eine Art weißer Blutkörperchen, die eindringende Viren identifizieren und bekämpfen können.

Laut einem Bericht in NewScientist sind die ersten Ergebnisse viel versprechend. Tests mit zwei weiteren Patienten sollen in Kürze durchgeführt werden, bevor eine größere Untersuchungsreihe gestartet wird.

Die entnommenen T Zellen werden mit einer abgeschwächten Form des Virus behandelt, die gentechnisch so verändert wurde, dass sie die Vermehrung und Ausbreitung des Virus stoppt. Die modifizierten Zellen werden dem Körper wieder zugeführt. Sie sollen HIV daran hindern, sich auf andere Zellen auszubreiten. Das geschieht durch das Aufbrechen des Virus und der Einfügung des eigenen genetischen Materials, das nicht auf eine Ausbreitung ausgerichtet ist. Die drei bisher behandelten Patienten waren gegen einige der normalerweise zur Behandlung von HIV eingesetzten Medikamente resistent. Der erste Patient nahm laut BBC im Juli 2003 an den Tests teil.
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