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Donnerstag, 24.05.2012
„König der Roboter“ gesucht
Bundesweiter Schülerwettbewerb "RoboKing" auf der Hannovermesse
Wer baut den besten Roboter? Diese Frage wird in den nächsten Tagen auf der Hannovermesse geklärt werden. Denn erstmals findet hier die Endrunde des bundesweiten Schüler-Roboterwettbewerbs "RoboKing" statt. Der von der TU Chemnitz initiierte Wettbewerb soll Schüler im "Jahr der Technik" ganz konkret für die Technik begeistern und so dem drohenden Ingenieurmangel entgegenarbeiten.

Roboter des Aschaffenburger Teams
Roboter des Aschaffenburger Teams
© Friedrich- Dessauer- Gymnasium
Zwölf Schülerteams aus ganz Deutschland, die unter 48 Schulen ausgewählt wurden, kämpfen vom 22. bis 24. April 2004 auf der Hannover Messe um die Krone des RoboKing. 56 Schüler aus Bayern, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen lassen hier ihre selbstgebauten Roboter gegeneinander antreten. Die jüngsten Teilnehmer des Wettbewerbs sind zwölfjährige Schüler vom Team der "Robotrixer" aus Buxtehude.

Die Roboter der Jugendlichen müssen sich in einer zunächst völlig unbekannten Umgebung orientieren. Immer zwei Roboter sollen möglichst viele in einem großen Labyrinth versteckten Infrarot-Strahler finden und jeweils auf ihre "Farbe" umschalten. Dabei muss der Roboter so programmiert werden, dass er sich in jeder Situation intelligent verhalten kann und nicht auf menschliche Hilfe angewiesen ist. Denn jeder Eingriff ins Spielgeschehen wird mit Punktabzügen bestraft. Wer am Ende der Spielzeit die meisten der so genannten Leuchtbojen auf seine Farbe umgeschaltet hat, ist Sieger des Spiels und qualifiziert sich für die nächste Runde.

Da die Veranstalter im Vorfeld der Kreativität der Schüler keine Grenzen gesetzt haben, sind in den letzten Monaten zwischen Hamburg und Nürnberg zwölf völlig verschiedene Roboter entstanden. So starten Roboter aus Lego-Bausteinen neben Robotern aus Plastik, Acryl oder Aluminium. Auch bei der Auswahl der Sensoren und Antriebe bewiesen die Schüler viel Kreativität.

Hinter der Idee, auf diese eher spielerische Weise technikinteressierte Schüler für ein ingenieurwissenschaftliches Studium zu gewinnen, steht Prof. Dr. Peter Protzel. "Es hat sich gezeigt, dass sich das Interesse der Schüler am besten durch das Bauen und Programmieren mobiler Roboter wecken lässt", so der Chemnitzer TU-Professor für Prozessautomatisierung.

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