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Freitag, 17.11.2017
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Geboren im Mai: Glück liegt schon in der Wiege

Studie an über 40.000 Menschen: Sommerkinder haben's leichter

Menschen, die im Sommer auf die Welt kommen, sind nach eigenen Angaben glücklicher als jene, die im Winter das Licht der Welt erblicken. Zu diesem Ergebnis kommt eine Internet-basierte Studie, die anlässlich des Science Festivals in Edinburgh unter dem Titel "The Luck Project" präsentiert wurde. Mehr als 40.000 Menschen haben daran teilgenommen, berichtet BBC-online.
Demnach sind die Sonnenkinder vor allem jene, die im Mai zur Welt kommen. Im Vergleich dazu sind die Oktober-Geborenen wesentlich unglücklicher, denn unter diesen bezeichnen sich nur 43 Prozent als glücklich, während 50 Prozent der "Wonnemonats-Kinder" sich selbst als glücklich bezeichnen. Nach den Studienergebnissen kristallieren sich eindeutig zwei verschiedene Gruppen heraus: Menschen, die in der Periode von März bis August geboren wurden und jene, die in den Monaten September bis Februar zur Welt gekommen sind.

Glücksforscher und Studienleiter Richard Wiseman, Psychologe an der University of Hertfordshire, sieht sich in seiner Annahme bestärkt, dass Menschen, die im Frühling zur Welt kommen, alleine schon durch die äußeren klimatischen Bedingungen jenen, die knapp nach der Geburt gleich den Winter erleben, überlegen sind.

Der Forscher Jayanti Chotai von der schwedischen University of Umea, der als Co-Autor an der Studie mitarbeitete, ist in anderen vorhergehenden Untersuchungen zum Schluss gekommen, dass Wintergeborene eher nicht dazu neigen, neuartige Experimente zu unternehmen. "Die Umweltfaktoren rund um die Geburt wie etwa die Sonneneinstrahlung und die Temperaturen haben sicher Auswirkungen auf die Biologie des Körpers. Die Effekte ziehen sich möglicherweise bis hin zum Erwachsenensein", so Chotai. Wiseman sieht aber auch einen Unterschied im elterlichen Verhalten, das durch die klimatischen Bedingungen verändert wird. "Der Vorteil der Wintergeborenen ist jedoch, dass sie ihr Glück durch Optimismus verbessern und daher eher Chancen wahrnehmen", so Wiseman.
(Pressetest Europe, 15.04.2004 - NPO)
 
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