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Professor Reinhard Hüttl neuer Leiter des GFZ Potsdam

Wechsel an der Spitze des GeoForschungsZentrums

Am 1. Juni 2007 hat Professor Dr. Dr.h.c. Reinhard Hüttl sein Amt als Wissenschaftlicher Vorstand und Vorstandsvorsitzender des GeoForschungsZentrums Potsdam (GFZ) angetreten. Er ist damit Nachfolger des Gründungsdirektors Professor Dr. Dr.h.c Rolf Emmermann.
Professor Dr. Dr.h.c. Reinhard Hüttl

Professor Dr. Dr.h.c. Reinhard Hüttl

Hüttl kommt von der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus. Dort hat er seit 1993 den Lehrstuhl für Bodenschutz und Rekultivierung inne und leitet das Forschungszentrum für Landschaftsentwicklung und Bergbaulandschaften. Mit Hüttl kommt erneut ein international renommierter Wissenschaftler mit langjährigen Erfahrungen im Wissenschaftsmanagement an das GeoForschungsZentrum.

Hüttl übernimmt die Leitung des GeoForschungsZentrums zu einem Zeitpunkt, an dem es sich als weltweit sichtbare Einrichtung der Geowissenschaften etabliert hat. "Das GFZ Potsdam ist das deutsche Forschungszentrum für Geowissenschaften und als Großforschungseinrichtung Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft. Es ist nicht nur in der Wissenschaftsgemeinde eine anerkannte Größe, dem in allen seinen Forschungsbereichen internationale Spitzenklasse bescheinigt wird. Meinem Vorgänger gebührt für diese Aufbauarbeit die höchste Anerkennung.", so Hüttl.

Emmermann leitete von 1992 bis 2007 das GeoForschungsZentrum, nachdem er 1991 die Tätigkeit als Gründungsdirektor des GFZ Potsdam übernahm. Erfahrung für diese Arbeit brachte er mit, denn er war von 1986 - 1995 federführender Koordinator des DFG-Schwerpunktprogramms "Kontinentales Tiefbohrprogramm der Bundesrepublik Deutschland, KTB" und außerdem von 1989 bis 1995 Wissenschaftlicher Direktor in der Projektleitung des KTB und verantwortlich für die wissenschaftliche und operative Gesamtdurchführung dieses Großforschungsprojekts, des seinerzeit größten deutschen Programms der Geowissenschaften.


Emmermann ist seit 2000 Koordinator des DFG-Schwerpunktprogramms "International Continental Scientific Drilling Program ICDP" und steht als Chairman des ICDP mit seinem Know-How dem GFZ Potsdam weiter zur Verfügung.

Ehrendoktor der Universität Wien


Hüttl war von 2000 bis 2006 Mitglied des Wissenschaftsrates und von 2003 bis 2005 Vorsitzender der Wissenschaftlichen Kommission des Wissenschaftsrates. Er ist in vielen nationalen und internationalen Gremien tätig und hat eine Reihe von Auszeichnungen erhalten. Er war Sprecher des SFB 565 "Gestörte Kulturlandschaften" der Deutschen Forschungsgemeinschaft und ist seit diesem Jahr Sprecher des SFB-TransRegio 38 "Initiale Ökosystemgenese" der DFG mit den Partnerhochschulen BTU Cottbus, TU München und ETH Zürich.

Hüttl trägt seit 2004 die Ehrendoktorwürde der Universität für Bodenkultur Wien. Hüttl ist Mitglied der folgenden Wissenschaftsakademien: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Österreichische Akademie der Wissenschaften, Royal Swedish Academy und der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech), deren Vizepräsident er ist.
(idw - GeoForschungsZentrum Potsdam, 05.06.2007 - DLO)
 
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