|
|
Scinexx mobil |
|
|
Jetzt neu: Nutzen Sie unser Smartphone optimiertes Angebot.
Erfahren Sie mehr
|
|
|
|
|
|
|
|
Scinexx auf Facebook |
|
Werden Sie Scinexx-Fan und kommentieren Sie unsere Artikel auf Facebook!
Scinexx auf Facebook
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Lernwelten |
|
 |
Erleben, Lernen, Wissen Antworten auf viele Fragen zu Alltagsphänomenen, kniffelige Quizze, spannende Tipps für Entdeckernaturen und vieles mehr...
|
|
|
|
|
|
|
|
| Steuert Saharastaub das Leben im Ozean? |
| Neues Beobachtungszentrum auf den Kapverden in Betrieb genommen |
|
|
Auf den Kapverdischen Inseln ist ein neues Beobachtungszentrum für die Atmosphären- und Meeresforschung in Betrieb genommen worden. Im Rahmen von internationalen Forschungsprojekten wollen Wissenschaftler hier unter anderem der Frage nachgehen, in wieweit der eisenreichen Staubeintrag aus der Sahara die biologische Produktivität im tropischen Ostatlantik beeinflusst. |
|
|
|
 | | Sandsturm aus der Sahara © NOAA/OSEI | Die neue meteorologische Messstation auf Sao Vicente ist Teil eines gekoppelten Ozean- und Atmosphärenobservatoriums für die Klimaforschung. Bereits im Sommer 2006 wurde eine Verankerung mit Sonden und Sensoren für ozeanographische und chemische Grundparameter etwa 30 Meilen vor der Küste in 3.000 Meter Wassertiefe installiert. Diese Beobachtungsstation wird im Jahr 2007 mit Hilfe des kapverdischen Forschungsschiffes "Islandia" unter der Regie des IFM-GEOMAR weiter ausgebaut.
Der östliche tropische Atlantik nahe der Kapverdischen Inseln stellt eine bedeutende Auftriebsregion mit starker biologischer Produktivität dar, die wesentlich durch den eisenreichen Staubeintrag aus der Sahara gesteuert wird. Dennoch sind die klimarelevanten biogeochemischen Prozesse im tropischen Atlantik aufgrund fehlender Datengrundlage noch nicht im Detail verstanden, stellen aber eine wesentliche Information für gekoppelte Klimamodelle dar.
"Aktuelle Satellitendaten zeigen einen deutlichen Rückgang der biologischen Aktivität im Atlantik", so Prof. Douglas Wallace, der die deutsche Beteiligung am dem Beobachtungszentrum koordiniert. "Es sieht so aus, als würden sich gerade in dieser Gegend größere Veränderungen abspielen und deshalb ist es wichtig, das wir ständig umfassende Messungen aus dem Ozean und der Atmosphäre bekommen", so Wallace weiter.
Finanziert wird das Vorhaben durch das EU-Projekt TENATSO in Kooperation mit UK SOLAS, das BMBF-Projekt SOPRAN sowie Mittel der Regierung der Republik Kapverden und des IFM-GEOMAR.
|
|
| (Leibniz-Institut für Meereswissenschaften, 18.01.2007 - NPO) |
|
|
|
Artikel drucken |
|
| |
| Nach verwandten Themen suchen: |
| Sahara, STaub, Atmosphäre, Klima, Meer, Ozean, Forschung, Meeresforschung, BEobachtungszentrum, Messstation, Kapverden, Wind |
|
| |
| Weitere News zum Thema |
Schlafkrankheit schon vor ersten Symptomen nachweisbar (13.12.2012) Forscher haben ein System zur Früherkennung des Erregers im Blut entwickelt |
Aids: Zahl der Neuinfektionen sinkt deutlich (30.11.2012) Aufgestockte Therapieprogramme zeigen auch in den armen Ländern Wirkung
|
Neuer Erdbebenkatalog für Europa (13.08.2012) Datenbank und Karte umfasst 45.000 historische Beben |
Ein Specht zu Ehren Mandelas (18.07.2012) Ältester Fund eines fossilen Spechts in Südafrika |
Malaria fordert doppelt so viele Todesopfer wie geschätzt (03.02.2012) WHO hat Sterblichkeit bei Erwachsenen stark unterschätzt |
|
|
|
|
|