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Samstag, 22.07.2017
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Umwelt-Medienpreis für Al Gore

Deutsche Umwelthilfe zeichnet Journalisten für Umweltengagement aus

Der Umwelt-Medienpreis, eine Auszeichnung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) für herausragende Leistungen bei der journalistischen Auseinandersetzung mit der Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen geht in diesem Jahr unter anderem an den früheren US-Vizepräsidenten Al Gore für seinen Klimaschutzfilm "Eine unbequeme Wahrheit".
Der DUH-Umwelt-Medienpreis geht in diesem Jahr zum elften Mal an Journalisten, Publizisten und Filmemacher. Ausgezeichnet werden Autoren in den Kategorien Printmedien, Hörfunk, Fernsehen/Film und wie in jedem Jahr eine herausragende publizistische Lebensleistung im Bereich Natur und Umwelt. Darüber hinaus erhält der frühere US-Vizepräsident Al Gore einen Sonderpreis für seine filmische Aufarbeitung des globalen Klimawandels. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel wird die Laudatio auf Gores Erfolgsfilm "Eine unbequeme Wahrheit" halten. Die feierliche Preisverleihung findet am 22. Januar in Berlin statt.

Auszeichnung für "Tiere vor der Kamera"


Den Preis im Bereich Printmedien erhält der Berliner Journalist und Autor Manfred Kriener, der für natur + kosmos, die tageszeitung (taz) und viele andere Tages- und Wochenzeitungen schreibt. In der Kategorie Hörfunk wird Pia Zimmermann ausgezeichnet. Sie ist Redakteurin bei hr-info des Hessischen Rundfunks und dort unter anderem zuständig für die Sendung "Umwelt & Entwicklung". Der Preis im Bereich Fernsehen geht an die Dokumentarfilmerin Beatrice Sonhüter, für packende Reportagen und Features zu umweltpolitischen Themen verantwortlich, die unter anderem in der ARD ausgestrahlt werden. Die Tier- und Naturfilmer Ernst Arendt und Hans Schweiger - bekannt vor allem als Autoren der ARD-Sendereihe "Tiere vor der Kamera" - werden für ihr Lebenswerk ausgezeichnet.

Ermutigung und Dank


"Wie in jedem Jahr hatten wir bei der Kür der Preisträger die Qual der Wahl. Unter den vorgeschlagenen Publizisten und Journalisten waren viele absolut preiswürdig und wir hoffen und sind zuversichtlich, dass die Auswahl auch in Zukunft groß bleibt. Wir verleihen den Preis nicht nur als Ermutigung für die Ausgezeichneten. Es ist auch umgekehrt: Im Alltag sind sie es, die uns mit ihrer herausragenden Arbeit immer wieder ermutigen, bei unserem Engagement für Umwelt und Natur nicht nachzulassen", sagte DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch.


Der Schutz von Natur und Umwelt werde in Zeiten des Klimawandels für Millionen Menschen zur Existenzfrage. "Deshalb ist die DUH ganz besonders stolz, Al Gore mit einem Sonderpreis für seine brillante filmische Präsentation der Klima-Problematik auszeichnen zu dürfen, die die Menschen rund um den Globus beeindruckt". Gore hat spontan seiner Freude über die Auszeichnung mit dem Umwelt-Medienpreis Ausdruck verliehen und wird sich in einer Videobotschaft an die Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Festakts wenden.
(Deutsche Umwelthilfe, 12.01.2007 - NPO)
 
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