• Schalter wissen.de
  • Schalter wissenschaft
  • Schalter scinexx
  • Schalter scienceblogs
  • Schalter damals
  • Schalter natur
Scinexx-Logo
Logo Fachmedien und Mittelstand
Scinexx-Claim
Facebook-Claim
Google+ Logo
Twitter-Logo
YouTube-Logo
Feedburner Logo
Freitag, 24.03.2017
Hintergrund Farbverlauf Facebook-Leiste Facebook-Leiste Facebook-Leiste
Scinexx-Logo Facebook-Leiste

Doppelte Sternenexplosion verblüfft Astronomen

Noch keine Erklärung für ungewöhnliche hohe Supernovarate in Galaxie NGC1316

Der SWIFT-Satellit der NASA hat einen seltenen Anblick am Himmel enthüllt: Zwei Supernovae Seite an Seite in einer Galaxie. Während normalerweise in großen Galaxien gerade mal drei Sternenexplosionen pro Jahrhundert auftreten, hat NGC 1316 zwei Supernovae in weniger als fünf Monaten und vier innerhalb von 26 Jahren erlebt. Damit gehört sie zu den aktivsten Supernovaproduzenten überhaupt.
Zwei Supernovae Seite an Seite in einer Galaxie

Zwei Supernovae Seite an Seite in einer Galaxie

NGC 1316, eine massereiche Galaxie rund 80 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt, ist vor relativ kurzer Zeit erst mit einer zweiten, einer Spiralgalaxie, verschmolzen. Solche Kollisionen, so viel ist den Astronomen bekannt, lösen typischerweise eine Welle von Sternengeburten aus. Die neuen Sterne sterben jedoch sehr schnell und explodieren als Supernova.

Aber NGC 1316 passt dennoch nicht ins Bild: Denn die dort beobachteten Sternenexplosionen sind der falsche Typ. Alle vier in den letzten 26 Jahren aufgetretenen Supernovae gehören zum Typ Ia, einer Variante, die bisher nicht als typisch für Galaxienverschmelzungen und Sternenbildung gilt. Wissenschaftler rätseln nun, ob die hohe Supernovarate eine Folge der Kollision ist oder doch eher eine Koinzidenz. Die Astronomen hoffen, mithilfe weiterer Beobachtungen eine Antwort zu finden, noch aber ist die Frage offen.
(NASA, 21.11.2006 - NPO)
 
Printer IconShare Icon