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Donnerstag, 25.05.2017
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Vogelgrippe: Entwarnung in Sicht?

Leichter Rückgang der Krankheitsfälle unter europäischen Wildvögeln

Eine leichte Entwarnung in Sachen Vogelgrippe zeichnet sich ab: Wie die Überwachung von Wildvögeln in Europa ergab, wurde ein deutlicher Rückgang der Erkrankungen registriert. Das zeigt der aktuelle Bericht der Europäischen Kommission und des Gemeinschaftlichen Referenzlabors für aviäre Influenza (GRL).
Schwan

Schwan

In den letzten Wochen wurden EU-weit etwa 60.000 Wildvögel auf Vogelgrippe getestet. Zusammen mit den zwischen Juli 2005 und Januar 2006 untersuchten 39.000 Wildvögeln dürften fast 100.000 Tests auf das H5N1-Virus durchgeführt worden sein.

Dabei wurden zwischen Februar 2006 und dem 21. Mai 2006 in 13 Mitgliedstaaten 741 Fälle der Vogelgrippe bei Wildvögeln ermittelt (zumeist als H5N1 bestätigt), darunter auch in Deutschland. Beim Geflügel sind EU-weit nur vier Fälle von H5N1-Infektionen aufgetreten, die nach der Feststellung rasch unter Kontrolle gebracht werden konnten. In der EU sind keine Menschen an dem Virus erkrankt.

Beträchtliche Unterschiede gibt es hinsichtlich der Zahl der Infektionen zwischen den einzelnen Staaten der EU, die zwischen 326 in Deutschland und einem einzigen Fall im Vereinigten Königreich schwankt. Die am stärksten betroffenen Wildvögel waren Schwäne mit 62,8 Prozent der Gesamtzahl, gefolgt von Enten (16,3 Prozent), Gänsen (4,5 Prozent), Raubvögeln (3,9 Prozent) und anderen (13 Prozent).


„Die sorgfältige Überwachung der Vogelgrippe trägt wesentlich dazu bei, die Einschleppung und Verbreitung dieser Seuche zu verhindern“, erklärte EU-Gesundheits- und Verbraucherschutzkommissar Markos Kyprianou. „ir dürfen in unserer Wachsamkeit nicht nachlassen, da die Vogelgrippe wahrscheinlich noch viele Monate lang eine Bedrohung für Europa und die übrige Welt darstellen wird.“
(EU-Kommission, 01.06.2006 - NPO)
 
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