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Mittwoch, 18.10.2017
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66. Jahrestagung der Deutschen Geophysikalischen Gesellschaft

400 nationale und internationale Teilnehmer vom 6. bis 9. März in Bremen erwartet

Die diesjährige Tagung der Deutschen Geophysikalischen Gesellschaft (DGG) findet vom 6. bis 9. März in Bremen statt. Die Organisatoren vom Fachbereich Geowissenschaften der Universität Bremen erwarten rund 400 nationale und internationale Teilnehmer. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Variationen im Magnetfeld der Erde, was kennzeichnet Ozeanränder und die Anwendung geophysikalischer Verfahren zur Lösung technischer und ingenieurgeologischer Probleme.
Erdbebengefährdete Gebiete

Erdbebengefährdete Gebiete

Weitere Themen sind der Dialog mit der Öffentlichkeit und Georisiken. Diese beiden verbinden sich im öffentlichen Festvortrag von Prof. Jochen Zschau: „Tsunamis – Warum eine Gefahr zur Katastrophe wird“ über die Entstehung von Tsunamis. Zschau ist Leiter der Arbeitsgruppe Erdbebenrisiko und Frühwarnung am GeoForschungsZentrum Potsdam (GFZ), das federführend an dem Tsunami –Frühwarnsystem beteiligt, dessen erste Komponenten vor Indonesien jetzt getestet wurden. Der Vortrag findet am 7. März um 20:00 in der Bremer Kunsthalle statt.

Die DGG-Tagung findet jedes Jahr an einem anderen geowissenschaftlichen Standort im deutschsprachigen Raum statt. Dieses Jahr richtet sie erstmals die Arbeitsgruppe Geophysik am Fachbereich Geowissenschaften an der Bremer Universität aus. Die Teilnehmer erwartet ein randvolles Programm: sechs Übersichtsvorträge, fast 200 Kurz-Vorträge in fünf mehr oder weniger parallelen Strängen und dazu noch 140 wissenschaftliche Poster in nur vier Tagen. Darüber hinaus ist die Tagung eine wichtige Plattform für persönliche Kontakte und den Austausch von Informationen und Ideen zwischen Wissenschaftlern der verschiedensten Geodisziplinen.

Tagungsorte der DGG zwischen 1974 und 2004

Tagungsorte der DGG zwischen 1974 und 2004

Und nicht zu vergessen ist der Eröffnungsvortrag von Prof. Mark D. Zoback über „Scientific Drilling into the San Andreas Fault“. Ihm kommt diese Ehre zu Teil, da er diesjähriger Preisträger der „Emil-Wiechert-Medaille“ der DGG ist. Die Medaille wird für besondere Leistungen auf dem Gebiet der Geophysik verliehen. Zoback hat in seiner drei Jahrzehnte umfassenden Karriere bedeutende Forschungsprojekte initiiert und geleitet sowie zahlreiche wissenschaftliche Artikel verfasst. Seit 1984 hat er seine jetzige Position als Professor für Geophysik an der amerikanischen Stanford University inne.


Zwei weitere Preise, die ebenfalls im Rahmen der Tagung verliehen werden, sind der Karl-Zoeppritz-Preis für Nachwuchswissenschaftler und der erstmals vergebene Günter-Bock-Preis für eine „hervorragende wissenschaftliche Erst-Publikation“. Dieser Preis wurde von den Geschwistern des 2003 tödlich verunglückten Geophysikers Günter Bock gestiftet.
(DGG; Kirsten Achenbach, DFG-Forschungszentrum Ozeanränder, 06.03.2006 - AHE)
 
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