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Mittwoch, 24.05.2017
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Internationaler Trainingskurs am GFZ Potsdam

Startschuss für Erdbeben- Selbsthilfe- Training

Hilfe zur Selbsthilfe bei Erdbeben und Tsunamis bietet ein internationaler Trainingskurs zur Seismologie an, der am 29. August 2005 am GFZ Potsdam begonnen hat. 25 Teilnehmer aus 17 Ländern, in diesem Jahr vornehmlich aus Anrainerstaaten des Indischen Ozeans, werden in den nächsten fünf Wochen von den GFZ-Experten mit Unterstützung durch weitere Wissenschaftler ausgebildet. Schwerpunkte des Trainings sind die Erdbebenkunde, die computergestützte Auswertung von Erdbebenaufzeichnungen, die genaue Magnitudenbestimmung sowie die Berechnung und Bewertung der Erdbebengefährdung in urbanen Regionen.
Erdbeben

Erdbeben

Nach der Flutkatastrophe in Indonesien, Sri Lanka und Thailand im Dezember letzten Jahres und der Entscheidung der Bundesrepublik Deutschland, sich am Aufbau eines Tsunami-Frühwarnsystems im Indischen Ozean zu beteiligen, hat das GFZ Potsdam beschlossen, den Kurs in diesem Jahr auf Teilnehmer aus der Region des Indischen Ozeans zu konzentrieren. Die Wissenschaftler und Ingenieure aus den Teilnehmerländern werden in Zukunft in ihrer Heimat mit Aufgaben der Katastrophenvorbeugung und des Katastrophen-Managements betraut sein.

In den nächsten Jahren sollen zusätzliche Kurse speziell zur Erdbeben- und Tsunamigefährdung durchgeführt werden. Damit wird ein weiterer Schritt zum Capacity-Building in den betroffenen Ländern getan. In diesem Jahr stammen allein sieben Kursteilnehmer aus Indonesien.

Das GFZ Potsdam führt diese Trainingskurse jährlich durch. Der Kurs 2005 wird vom GeoForschungsZentrum mit eigenen Mitteln sowie mit finanzieller Unterstützung des Auswärtigen Amtes, InWEnt, des Büros der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Hilfe (OCHA) in Genf und der UNESCO Paris realisiert. DPPI (Disaster Preparedness and Prevention Initiative) unterstützt die Teilnahme von insgesamt vier Forschern aus Südost-Europa.


Die Mehrzahl der Vorlesungen und Übungen werden von Wissenschaftlern des GeoForschungsZentrums abgehalten. Sie werden dabei unterstützt von Experten der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) sowie von Fachkollegen der Universitäten Leipzig, Stuttgart, Universität Potsdam, Bergen (Norwegen) und Grenoble (Frankreich).
(GeoForschungsZentrum Potsdam, 29.08.2005 - DLO)
 
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