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Donnerstag, 19.01.2017
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Auf der Suche nach Impfstoffen gegen HIV

Neuer Ansatz für gezielte Immunstimulation

Ein Impfstoff gegen HIV ist das Ziel eines internationalen Forschungsprojekts an dem auch Virologen der Ruhr-Universität Bochum (RUB) beteiligt sind. Gemeinsam mit Kollegen von der Rockefeller Universität in den USA verfolgen sie dabei einen neuen Ansatz, um das Immunsystem anzuregen.
HI-Virus

HI-Virus

Die Wissenschaftler wollen Impfstoffe entwickeln, die gezielt die so genannten dendritischen Zellen ansprechen. Diese Zellen spielen bei der Infektabwehr eine wichtige Rolle: Als Wächter des Immunsystems erkennen sie krankmachende Erreger, fangen sie ein und präsentieren sie den T-Lymphozyten, die die Immunabwehr steuern.

Der neue Ansatz des internationalen Forscherteams besteht darin, den eigentlichen Impfstoff an Antikörper zu koppeln, die gezielt dendritische Zellen erkennen. So sollen die Zellen den Impfstoff besonders effizient aufnehmen. Man hofft auf eine stärkere und länger andauernde Immunreaktion. "Am Mausmodell haben sich diese Hoffnungen schon bestätigt", erläutert Professor Klaus Überla von der RUB. "Jetzt muss sich zeigen, ob der Ansatz auch bei anderen Tieren und beim Menschen funktioniert."

Das Projekt wird von der durch die Bill- und Melinda-Gates-Stiftung unterstützten Initiative "Grand Challenges in Global Health" mit 14 Mio. US-Dollar für fünf Jahre gefördert. Das Projekt ist eines von nur 43, die aus 1.500 weltweit gestellten Anträgen ausgewählt wurden.
(idw - Ruhr-Universität Bochum, 09.08.2005 - DLO)
 
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