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Dienstag, 24.01.2017
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Professorinnen auf den Vormarsch

Naturwissenchaftlerinnen aber noch immer unterrepräsentiert

Der Frauenanteil an deutschen Universität steigt. Das zeigt eine aktuelle Erhebung des statistischen Bundesamtes. Allerdings ist dieser Trend in den verschiedenen Fachrichtungen und Ebenen der Hochschulhierarchie noch immer sehr unterschiedlich ausgeprägt.
Doktorhut

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Insgesamt waren Ende 2004 zwar 51 Prozent der Beschäftigten an den Hochschulen Frauen. Zwei Drittel von ihnen arbeitete jedoch nicht im wissenschaftlichen sondern im nicht-wissenschaftlichen Bereich – also in den klassischen „Hilfstätigkeiten“ wie MTA, BTA oder Sekretärin. Beim wissenschaftlichen und künstlerischen Personal lag die Frauenquote nur noch bei 31 Prozent.

Von den insgesamt 38.200 Professoren und Professorinnen, die an deutschen Hochschulen lehrten und forschten, waren Ende 2004 immerhin 14 Prozent weiblich. Gegenüber acht Prozent im Vorjahr ist dies nahezu eine Verdopplung und deutscher Rekord. Auch hier, wie auf den anderen Ebenen der wissenschaftlichen Laufbahnen, sind es jedoch nach wie vor die „weichen“ Fächer, die hier zu Buche schlagen:

Während in den Kunstwissenschaften (26 Prozent) sowie den Sprach- und Kulturwissenschaften (22 Prozent) etwa jeder vierte Lehrstuhl mit einer Frau besetzt war, lag der Anteil der Professorinnen in allen anderen Fächergruppen noch unter der 20 Prozent-Marke. Am deutlichsten unterrepräsentiert waren Frauen in den Fächergruppen Mathematik/Naturwissenschaften (neun Prozent) sowie Ingenieurwissenschaften (sechs Prozent).
(Statistisches Bundesamt, 12.07.2005 - NPO)
 
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