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Freitag, 24.03.2017
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GEOTECHNOLOGIEN im Alltag

Mein Computer steckt voller Geo...

Handy, Geldkarte, Organizer - Längst haben Computer aller Art unseren Alltag erobert, aus vielen Bereichen sind sie schlicht nicht mehr wegzudenken. Und sie werden immer kleiner. Doch in ihnen steckt nicht nur Hightech vom Feinsten,auch einiges an "Irdischem" verbirgt sich in ihrem Inneren
Kaum noch vorstellbar, dass die gesamte Logistik der ersten Mondlandung 1969 von einem Bordcomputer abhing, der in seiner Leistung gerade einmal einem 486er entsprach. Damals nahm er noch einen Großteil der Kommandokapsel ein, heute dagegen hätte ein vergleichbar starker Rechner auf dem Chip eines Handys Platz.

Computerchip

Computerchip

Seit Beginn des Silizium-Zeitalters vor rund 40 Jahren hat sich die Dichte der Transistoren auf einem Chip im Mittel alle 18 bis 24 Monate verdoppelt. Leitungen und Transistoren der heutigen Rechner sind nur noch ein Hundertstel so breit wie ein menschliches Haar, die Abstände zwischen den einzelnen Bauteilen liegen im Nanometer-Bereich.

Doch in jedem Computer, sei er nun winzig wie im Handy oder raumfüllend wie ein Hochleistungsrechner, steckt nicht nur viel „Gehirnschmalz“ von Technikern und Informatikern, sondern auch jede Menge Forschungsarbeit von Geowissenschaftlern. Warum?


Ganz einfach: Die Rechner bestehen aus einer Vielzahl von Rohstoffen, die aus den Tiefen der Erde stammen. In den Leiterbahnen der Transistoren werden beispielsweise Gold, Kupfer, Aluminium, Titan, Nickel Germanium und andere Metalle verarbeitet, in den Bildschirmen verstecken sich oft weitere Metalle wie Barium, Iridium, Blei und Strontium. Und dem Gehäuse aus Kunststoff werden Kalziumcarbonat, Tone und Schwefelverbindungen beigemischt.

Und was hat das mit GEOTECHNOLOGIEN zu tun?


Damit all diese Rohstoffe in ausreichender Zahl bereitstehen, müssen sie erst einmal gefunden werden. Die große Nachfrage gerade an seltenen Erden und wertvollen Metallen macht die Suche nach neuen Lagerstätten unabdingbar.

Und genau hier setzt die Arbeit der Geowissenschaftler an. In zahlreichen Forschungsprojekten wie beispielsweise im Rahmen des Programms GEOTECHNOLOGIEN erkunden Wissenschaftler die potenziellen Ressourcen der Kontinentränder, entwickeln neue Verfahren zur „Durchleuchtung“ des Untergrunds oder verfeinern Fernerkundungsmethoden, mit denen Bodenschätze sogar aus dem All geortet werden können. Von dieser Grundlagenforschung profitiert auch die Rohstoffindustrie, denn die neu entwickelten Methoden finden schnell ihren Weg in die praktische Anwendung – und sorgen so dafür, dass unser Computer auch morgen noch „kraftvoll rechnen kann“.

Mehr Informationen über das Thema und das Forschungsprogramm GEOTECHNOLOGIEN finden Sie hier in g-o.de.
(g-o.de/GEOTECHNOLOGIEN, 12.02.2004 - NPO)
 
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