• Schalter wissen.de
  • Schalter wissenschaft
  • Schalter scinexx
  • Schalter scienceblogs
  • Schalter damals
  • Schalter natur
Scinexx-Logo
Logo Fachmedien und Mittelstand
Scinexx-Claim
Facebook-Claim
Google+ Logo
Twitter-Logo
YouTube-Logo
Feedburner Logo
Montag, 27.03.2017
Hintergrund Farbverlauf Facebook-Leiste Facebook-Leiste Facebook-Leiste
Scinexx-Logo Facebook-Leiste

Handys doch keine Gefahr für die Gesundheit?

Britische Wissenschaftler geben Entwarnung

Handys sind keine Gefahr für die Gesundheit. Zu diesem Ergebnis ist ein Bericht der Advisory Group on Non-Ionising Radiation gekommen. Die britischen Wissenschaftler haben eine vorsichtige Entwarnung für Mobiltelefone und Sendemasten abgegeben. Es seien jedoch weitere Forschungsprojekte notwendig, um absolut jedes Risiko auszuschließen. Der Bericht basiert auf einer Überprüfung aller wissenschaftlichen Untersuchungen zur Sicherheit von Handys, die in den letzten drei Jahren veröffentlicht wurden.
Im Jahr 2000 riet der so genannte Stewart Report der Independent Expert Group on Mobile Phones, dass Kinder Handys nur im Notfall verwenden sollten. Diese Empfehlung basierte auf der Annahme, dass Kinder durch die entstehenden Funkwellen gefährdeter seien. Der Bericht ging davon aus, dass es keine Beweise dafür gäbe, dass Handys für Erwachsene schädlich seien. Die Beobachtergruppe erklärte jetzt laut BBC, dass es keinen Grund gäbe diese Empfehlungen zu verändern. "Gesamt gesehen, geben die seit dem Stewart Report veröffentlichten Studien keinen Anlass zur Besorgnis."

Der Bericht erklärte zusätzlich, dass Befürchtungen hinsichtlich der Basisstationen unbegründet seien. Die Belastungen seien extrem gering und stellten kein Gesundheitsrisiko dar. Anthony Swerdlow, der Vorsitzende der Beobachtergruppe, erklärte, dass der Bericht auf dem derzeitigen Wissensstand basiere und warnte davor, dass sich die Situation auch ändern könne. "Es ist schwer das Ausmaß der Unsicherheit zu kommunizieren und es ist oft schwer zu wissen, wie unsicher die Umstände sind und was in zehn Jahren bekannt sein wird."
(Pressetext Austria, 16.01.2004 - dlo)
 
Printer IconShare Icon