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Mittwoch, 24.05.2017
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Nadelvlies fängt Nährstoffe ein

Neue Methode zur Gewässerrestaurierung entwickelt

Wissenschaftler der Universität Köln haben eine neue Methode entwickelt, um überschüssige Nährstoffe aus Seen zu entfernen, die mit der Zeit eine Verschlechterung der Wasserqualität nach sich ziehen könnten. In der Nähe von Wachtberg-Arzdorf wird diese innovative Art der Gewässerrestaurierung zurzeit in einem Großversuch an einem Basaltsee getestet.
Installierung des Nadelvlieses

Installierung des Nadelvlieses

Die im Botanischen Institut durch Forscher um Professor Michael Melkonian erdachte neue Technik beruht auf der Entfernung der Nährstoffe aus dem See durch Algen auf künstlichen Substraten. Mikroalgen aus dem See sollen sich auf Schichten aus Polyester-Nadelvlies ansiedeln und binden dort durch die Entwicklung von Biomasse große Mengen an Phosphat, Nitrat oder anderen Substanzen.

Für den nun laufenden Großversuch wurden rund 7.000 Quadratmeter Polyester-Nadelvlies - 455 etwa zwei mal sieben Meter lange Stücke - an Seilen aufgespannt, das von Mai bis November 2005 im Wasser belassen werden soll.

Die Nährstoffe können dann anschließend mit dem algenbewachsenen Nadelvlies aus dem Gewässer entfernt und damit dem natürlichen Kreislauf im Ökosystem entzogen werden.
(idw - Universität zu Köln, 31.05.2005 - DLO)
 
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