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Sonntag, 26.03.2017
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Jubel bei „Jugend forscht“

Bundessieger 2005 ausgezeichnet

Die Sieger des 40. Bundeswettbewerbs „Jugend forscht“ stehen fest. In Anwesenheit von Bundespräsident Horst Köhler und Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn wurden die besten Jungforscherinnen und -forscher gestern in einer Feierstunde in der DASA in Dortmund geehrt. Die diesjährige Wettbewerbsrunde stand unter dem Motto „Der nächste Level“.
"Jugend forscht" kürt Sieger

"Jugend forscht" kürt Sieger

Im Rahmen der Veranstaltung zeichnete Bundespräsident Horst Köhler unter anderem Jörg Metzner (19) und Marcel Schmittfull (17) mit dem von ihm gestifteten Preis für eine außergewöhnliche Arbeit aus. Die Jungforscher aus Hessen überzeugten die Jury mit einer physikalischen Untersuchung zur Kunst des Bauchredens.

Den Preis des Bundeskanzlers für die originellste Arbeit überreichte Bundesbildungsministerin Bulmahn an Igor Gotlibovych (17) und Renate Landig (19). In ihrem Projekt "Vielecke im Waschbecken" analysierten die beiden Bayern unerwartete Symmetriebrechungen im Fließverhalten von Flüssigkeiten. Der Preis für die beste interdisziplinäre Arbeit ging an den Baden-Württemberger Yanxiang Zhou (17). Sein Computerprogramm zur Modellierung bislang unbekannter Proteinstrukturen ist ein wichtiges Verfahren für die Entwicklung neuer Medikamente.

In den Geo- und Raumwissenschaften wurden unter anderem die Kirchheimer Schüler Andreas Dürner (19) und Marcel Brodbeck (19) für ihr Projekt "Ein Hügel mit Vergangenheit - Untersuchungen der geologischen Anomalie Bol bei Kirchheim" geehrt. Auch Birte Katharina Marquardt (18) und Jannike Pasche (18) aus Hamburg erhielten einen Preis für ihre Auseinandersetzung mit dem Thema "Aralsee vor dem Aus? - Der Aralsee – vom See zur Pfütze?".


Siegreich waren auch zwei Teilnehmer aus Nordrhein-Westfalen: Das "Labor für die Westentasche" brachte Stephen Schulz (19) den Bundessieg in Chemie. Ebenfalls den 1. Platz errang Sebastian Hess (19) mit seiner Arbeit über fleischfressende Moose im Fachgebiet Biologie. Die Hamburger Nils Stoye (19), Torsten Rieger (19) und Justus Menzel (17) siegten im Fachgebiet Arbeitswelt mit der Entwicklung einer neuartigen PC-Tastatur.

Weitere Bundessieger wurden in den Fächern Mathematik/Informatik sowie Physik ausgezeichnet.

"Jugend forscht ist eine echte Erfolgsgeschichte", hob Bundespräsident Horst Köhler in seinem Grußwort hervor. "Dieser Erfolg ist vielen zu verdanken: den Betreuern, den Juroren, den Patenunternehmen, den Förderern. Ihr gemeinsames Engagement ist beispielhaft und schafft eine unverwechselbare Atmosphäre zur Förderung von Kreativität und zur Anerkennung von Leistung. Erfolgreiche Praktiker haben bei Jugend forscht erfahren, dass Neugier und Leidenschaft, kritisches Denken und Ideen, Mut und Leistungsbereitschaft zum Erfolg führen."

Für das Bundesfinale hatten sich 218 Jugendliche qualifiziert, die ihre 120 Projekte in sieben Fachgebieten einer Expertenjury aus Wissenschaft und Wirtschaft präsentierten. Die viertägige Veranstaltung wurde gemeinsam von der Stiftung Jugend forscht e. V. und dem diesjährigen Paten, der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, ausgerichtet.
(Jugend forscht, 30.05.2005 - DLO)
 
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