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Montag, 24.07.2017
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Mit Hightech gegen Autolärm

Forscher suchen Optimierung zwischen Reifen und Fahrbahn

Britische Forscher suchen nach Möglichkeiten, den Autoverkehr leiser zu machen. Mithilfe eines mathematischen Modells soll dabei ein Hightech-Reifen entwickelt werden, der auf einem perfekten Fahrbahnbelag leise dahinrollt.
Busse

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Automotoren sind in den vergangenen Jahrzehnten immer leiser geworden. Der Lärm entsteht nicht mehr in erster Linie durch das Motorengeräusch, sondern durch die Räder und den Straßenbelag. Ab einer Geschwindigkeit von 30 km/h sorgen Vibrationen für die Ausbreitung von Schallwellen. Nach Meinung des Forschungsleiters Roger Pinnington vom Southampton Institute of Sound and Vibration Research sei gerade der Faktor "Reifen" sträflich vernachlässigt worden. "Lärm wird in Städten und Metropolen vielfach als gegeben hingenommen", erklärt der Experte, der davon überzeugt ist, dass die Entwicklung neuer Autoreifen die Lärmentwicklung durchaus vermindern kann.

Grund für das Forschungsprojekt RATIN (Road and Tyre Interaction Noise), das gemeinsam mit der Aristoteles Universität in Saloniki durchgeführt wird, sind die EU Direktiven, die ab 2007 jeden Fahrzeughersteller betreffen werden. Denn dann werden genaue Lärmmessungen aller Fahrzeug- und Reifentypen vorgeschrieben sein. Bisher wird nur das reine Motorengeräusch gemessen, nicht aber der Lärm, der von den Reifen ausgeht. Dass glatte Fahrbahnen Lärm reduzieren, ist den Experten klar. Problematisch dabei ist aber das Phänomen der Luft, die im Reifenprofil zusammengedrückt wird und die für laute zischende Geräusche sorgt. Auch ist die Bodenhaftung bei glatten Fahrbahnen und Regen schlechter, was wiederum die Sicherheit verringert. "Die besten Ergebnisse werden auf Straßenbelägen erzielt, die sowohl glatt als auch porös sind", so Pinnington.
(Pressetext Austria, 15.01.2004 - dlo)
 
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