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Montag, 29.05.2017
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Die komischsten Tierfotos 2016

Gewinner des Comedy Wildlife Photo Awards gekürt

Pleiten, Pech und Pannen auf die tierische Art: Dass auch Tiere ziemlich komisch sein können, belegen die Gewinnerfotos im Comedy Wildlife Photo Award. Da stürzt ein Fuchs kopfüber in den Schnee, ein Pelikan verliert seinen Fisch im Flug und eine Eule schaut verkehrt herum. Die besten Schnappschüsse tierischer Missgeschicke und komischer Anblicke wurden jetzt in London ausgezeichnet.

Die lustigsten Tiere und ihre Missgeschicke: die Gewinnerbilder der Comedy Wildlife Photo Awards

Ob freiwillig oder unfreiwillig: Ähnlich wie wir geraten auch Tiere immer wieder in komische Situationen oder es passieren ihnen Missgeschicke. So katapultierte der Start der NASA-Mondsonde LADEE einen Frosch mit in die Höhe, eine Python vergriff sich aus Versehen an einem Stachelschwein und ein Tiefsee-Oktopus ähnelt verblüffend einem Plüsch-Kuscheltier.

Lachen und Bewusstsein wecken


Bei diesjährigen Comedy Wildlife Photo Award wurden nun die lustigsten Tierfotos aus insgesamt 2.200 Einsendungen gekürt. In fünf Kategorien gab es Gewinner, dazu wurden zehn Fotos als herausragend ausgezeichnet. Die Jury besteht aus erfahrenen Tier- und Naturfotografen wie Tom Sullam, aber auch dem britischen Comedian Hugh Dennis.

Ziel des Fotowettbewerbs ist es, einerseits die lustige Seite der Tierwelt zu teilen, andererseits sollen die Bilder aber auch für den Artenschutz sensibilisieren. "Tiere können einen zum Lachen bringen, manchmal ohne dass man weiß, warum eigentlich", erklärt Jury-Mitglied Tom Sullam. "Aber die große Spannbreite der Tierbilder aus so vielen Ländern weckt auch das Bewusstsein, wie wichtig die Erhaltung der Artenvielfalt ist."


Kopfüber in den Schnee: Dieser Fuchs war wohl zu ungestüm bei seiner Jagd

Kopfüber in den Schnee: Dieser Fuchs war wohl zu ungestüm bei seiner Jagd

Peinlicher "Köpper" für den Fuchs


Eine peinliche Panne hat die US-Amerikanerin Angela Bohlke eingefangen – und wurde damit sowohl Gesamtsiegerin als auch Gewinnerin in der Kategorie "Auf dem Land". Ihr Foto zeigt einen Fuchs im verschneiten Yelllowstone Park, der bei der Jagd kopfüber im den Schnee fällt – ein Schnappschuss mit Seltenheitswert.

"Der Fuchs jagte gerade sein Frühstück, ein kleines Nagetier", berichtet Bohlke. "Dieses Foto zeigt einen seiner ziemlich lustigen Fehlversuche – erst im dritten Anlauf schaffte er es." Die Fotografin war von ihrer Auszeichnung völlig überrascht, aber auch begeistert. Sie plant, alles Geld aus künftigen Fotoverkäufen dem Yellowstone Park zu spenden – dem Wohnort des vom Pech verfolgten Fuchses.

Ooops: Dieser Pelikan hat gerade seinen Fisch im Flug verloren und wirkt auch sonst etwas derangiert

Ooops: Dieser Pelikan hat gerade seinen Fisch im Flug verloren und wirkt auch sonst etwas derangiert

Fallende Fische und kopfstehende Eulen


Ebenfalls zu den Gewinnerfotos gehört die Aufnahme von Nicholas de Vaulx: Sein Schnappschuss zeigt einen Pelikan, der mitten im Flug seine fischige Beute verliert. Ein ebenfalls fischiges Missgeschick fotografierte Bob Kroenert: Ein im Fluss stehender Braunbär bekommt einen Fisch voll ins Gesicht.

Der Argentinier Mario Gustavo Fiorucci erhielt einen Preis für ein komischen Gruppenbild v on vier Eulen: Drei der Vögel schauen bierernst und mit Pokerface direkt in die Kamera, die vierte jedoch hat mal eben ihren Kopf fast um 180 Grad gedreht – als wolle sie den Fotografen verkehrt herum betrachten.

Wie die Jury erklärt, war die Qualität der eingesendeten Fotos in diesem Jahr noch höher als im letzten Jahr. "Es gibt dort draußen einige phänomenale und engagierte Fotografen – und die meisten von ihnen sind keine Berufsfotografen", sagt Jury-Mitglied und Wettbewerbs-Gründer Paul Joynson-Hicks. "Dennoch liefern sie eindrucksvolle Resultate."
(Comedy Wildlife Photo Awards/ Barcroft Media, 11.11.2016 - NPO)
 
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