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Donnerstag, 19.01.2017
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Besserer Schutz für die Taiga?

IUCN verabschiedet Empfehlung für borealen Nadelwald in Kanada und Russland

Eines der letzten, großen Waldgebiete dieser Erde, der boreale Nadelwald in Kanada und Russland, soll in Zukunft besser geschützt werden. Diese Empfehlung hat jetzt der 3. World Conservation Congress der World Conservation Union (IUCN)in Bangkok verabschiedet.
In der IUCN Empfehlung werden Kanada und Russland aufgefordert, die allgemeine Gesundheit der Borealregion zu schützen, die Rechte und Interessen der Einwohner bei Entscheidungen in der Frage der Landnutzung zu respektieren und Pläne zu erarbeiten, bevor weitere Industrie in der Region angesiedelt wird.

"Im Gegensatz zu so vielen anderen, einst großen Wäldern und Feuchtgebieten haben wir in Kanadas Borealregion die riesige Chance, den Naturschutz vor allen anderen Projekten zu planen. Diese Region ist jedoch unter wachsendem Erschließungsdruck, da wirtschaftliche Interessen an industrieller Abholzung, Wasserkraft, Bergbau, sowie Öl- und Gasförderanlagen weiter wachsen", sagte Cathy Wilkinson, Leiterin der Canadian Boreal Initiative (CBI) und Kongressteilnehmerin in Bangkok.

Ein von der CBI und dem US-amerikanischen Natural Resources Defense Council (NRDC) gemeinsam moderierter Workshop präsentierte das Boreal Forest Conservation Framework von CBI - eine ausgewogene Vision für Naturschutz und Entwicklung, getragen von einer außergewöhnlichen Allianz aus elf Unternehmen, First Nations und Naturschutzgruppen. Vertreter der Frameworkunterzeichner von der Poplar River First Nation, Tembec Inc. und der Canadian Parks and Wilderness Society waren ebenfalls in Bangkok, um über ihre Beteiligung an der Umsetzung der Frameworkvision zu berichten.


"Der Workshop gab IUCN Mitgliedern aus der ganzen Welt Gelegenheit, mehr über die innovativen Ansätze zu erfahren, mit denen insbesondere First Nations das Borealgebiet schützen", sagte Susan Casey-Lefkowitz von NRDC, ebenfalls Teilnehmerin am Kongress. "Diese Empfehlung signalisiert in klarer Weise die internationale Bedeutung der ökologischen und kulturellen Werte des Borealgebietes".
(ots, Canadian Boreal Initiative, 29.11.2004 - DLO)
 
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