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Freitag, 01.07.2016
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Wechselfrist für die Kfz-Versicherung verpasst?

Jetzt Sonderkündigungsrecht nutzen

Am 30. November endete für viele Fahrzeughalter die jährliche Kündigungsfrist der Kfz-Versicherung. Doch auch wer den Stichtag verpasst hat, kann unter Umständen noch wechseln. Voraussetzung dafür ist ein triftiger Grund, der eine Sonderkündigung rechtfertigt.
Autos auf einem Parkplatz

Autos auf einem Parkplatz

In der Regel kann eine Kfz-Versicherung einen Monat vor Ablauf des Versicherungsjahrs ordentlich gekündigt werden. Als Stichtag für den Versicherungswechsel hat sich daher der 30. November etabliert. Weniger bekannt ist jedoch, dass Fahrzeughaltern in vielen Fällen auch nach Ablauf der Frist ein Kündigungsrecht zusteht. Wie ein Wechsel der Kfz-Versicherung von einem Anbieter zum anderen abläuft, verrät der Ratgeber der CosmosDirekt.

Bevor dieser Schritt in die Wege geleitet wird, sollten Fahrzeughalter jedoch prüfen, ob tatsächlich ein Grund für eine außerordentliche Kündigung vorliegt. Ein solcher besteht beispielsweise dann, wenn es zu einer allgemeinen Beitragserhöhung ohne Zusatzleistung kommt, sich die Bedingungen und Tarifmerkmale ändern oder ein Schadenfall eingetreten ist.

Kündigung wegen Beitragserhöhung


Fällt der Beitrag für die Kfz-Versicherung im kommenden Jahr höher aus als bisher, ohne dass es zu einer Rückstufung in der Schadensfreiheitsklasse kam, haben Versicherte das Recht auf einen Wechsel des Versicherungsunternehmens. Zulässig ist die Kündigung des alten Vertrags ab dem Zeitpunkt, zu dem die Erhöhung des Beitrags wirksam wird. Die Frist für eine solche außerordentliche Kündigung endet einen Monat nach Bekanntwerden der Beitragserhöhung. Ein gesondertes Schreiben erhalten Versicherte jedoch nicht. Stattdessen geht eine Veränderung der Versicherungsbeiträge aus der Jahresbeitragsberechnung hervor, die am Ende des Jahres an die Versicherungsnehmer versendet wird.


Das Recht zur außerordentlichen Kündigung besteht sowohl bei einer Erhöhung der Beiträge bei der Haftplicht- oder Kaskoversicherung als auch bei Veränderungen der Regional- und Typklasse, die zu zusätzlichen Kosten für Versicherte führen. Da eine Beitragserhöhung unter Umständen durch eine Verbesserung der Schadensfreiheitsklasse kaschiert werden kann, empfiehlt es sich, die Jahresbeitragsrechnung genau in Augenschein zu nehmen.

Kündigung nach Schadensfall


Ein weiterer Grund für eine Kündigung der Kfz-Versicherung ist der Schadensfall – beispielsweise nach einem Unfall. Auch hier gilt eine einmonatige Kündigungsfrist, beginnend nach Abschluss der Schadensregulierung. Dabei kann die Kündigung mit sofortiger Wirkung oder am Ende des Versicherungsjahres in Kraft treten.
(_, 07.01.2016 - NPO)