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Donnerstag, 29.09.2016
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Guter Vorsatz: Weniger Stress

Aktuelle Umfrage zeigt die beliebtesten Vorsätze für das Jahr 2015

Öfter abschalten: Stress abbauen steht auch in diesem Jahr wieder auf Platz eins der guten Vorsätze zum Neuen Jahr, so das Ergebnis einer aktuellen Forsa-Studie. Viele Menschen leiden unter Stress in Beruf und Familie und wollen dies im Jahr 2015 ändern – die Vorsätze dazu ähneln den Umfrageergebnissen der vergangenen Jahre. Neu ist jedoch das Bedürfnis, öfter ohne Handy und Computer auszukommen.
Weniger Stress bei der Arbeit, dafür mehr Entspannung nehmen sich viele Menschen zum Jahr 2015 vor.

Weniger Stress bei der Arbeit, dafür mehr Entspannung nehmen sich viele Menschen zum Jahr 2015 vor.

Der Jahresbeginn eignet sich gut für einen symbolischen Neubeginn. Das alte Jahr mit all seinen Problemen und den begangenen Lastern ist vorbei, im neuen Jahr soll alles anders und vor allem besser werden. Immerhin gut ein Drittel der Deutschen fasst den Vorsatz, sich im kommenden Jahr zu ändern. An den häufigsten guten Vorsätzen ändert sich dabei von Jahr zu Jahr wenig, wie eine jährliche Umfrage des Forsa-Instituts im Auftrag der DAK-Gesundheit zeigt: Seit Jahren sind "Weniger Stress", "Mehr Zeit für die Familie" und "Mehr Sport oder Bewegung" die Spitzenreiter.

Stress in Beruf und Familie vermeiden


Die Umfrage dieses Jahres mit über 5.000 Teilnehmern bestätigt diese Prioritäten erneut: Sechs von zehn Deutschen wünschen sich im neuen Jahr mehr Entspannung. Besonders groß ist dieses Bedürfnis in der Altersgruppe von 30 bis 44 Jahren. Ursachen für hohen Stress sind dabei sowohl beruflich als auch privat: Fast die Hälfte der Gestressten hat Probleme mit der Arbeit oder der Familie. Mehr als jeder Vierte leidet außerdem unter dem Druck, ständig erreichbar sein zu müssen.

"Öfter mal abschalten ist ein gutes Mittel gegen Stress", sagt Psychologe Frank Meiners von der DAK. "Wer sich im anstrengenden Berufsalltag Ruhepausen schafft, bleibt entspannt und fördert das Gesundbleiben." Klare Absprachen mit dem Chef helfen dabei, den guten Vorsatz in die Tat umzusetzen. Das scheitert nämlich oft – 2014 schaffte es aber immerhin mehr als jeder zweite Deutsche, seine guten Vorsätze für das neue Jahr vier Monate und länger durchzuhalten.


Ständige Erreichbarkeit ist ein großer Stressfaktor und macht "öfter abschalten" zu einem beliebten Vorsatz fürs neue Jahr.

Ständige Erreichbarkeit ist ein großer Stressfaktor und macht "öfter abschalten" zu einem beliebten Vorsatz fürs neue Jahr.

Öfter abschalten


Zum geplanten Stressabbau passen auch andere beliebte Vorsätze: Mehr Zeit für Familie, Freunde und auch für sich selbst stehen ebenfalls hoch im Kurs. "Das sind gute Vorsätze, die dabei helfen, entspannt zu bleiben", findet Meiners. "Ob es das Frühstück mit dem Partner ist oder die Yogastunde nach der Arbeit, positive Erlebnisse wirken Wunder gegen Stress."

Ein neu untersuchtes Kriterium in der Umfrage ist die intensive Mediennutzung. Demnach wollen viele Menschen 2015 häufiger ohne Handy, Computer oder Internet auskommen. Das Abschalten im wörtlichen Sinne steht besonders bei Menschen von 14 bis 29 Jahren weit oben auf der Liste der guten Vorsätze, rund 30 Prozent nehmen sich dies vor. Je älter die Befragten sind, desto weniger wichtig ist dieser Aspekt. In der Generation über 60 sind es nur noch acht Prozent. In der Gesamtwertung hat dieser Vorsatz damit "Weniger Alkohol" vom neunten auf den zehnten Platz verdrängt. Das Rauchen aufzugeben fiel damit ganz aus den Top Ten heraus.

Die Top-Ten der guten Vorsätze für 2015:
• Stress vermeiden oder abbauen
• Mehr Zeit für Familie / Freunde
• Mehr bewegen/Sport
• Mehr Zeit für mich selbst
• Gesünder ernähren
• Abnehmen
• Sparsamer sein
• Weniger fernsehen
• Weniger Handy, Computer, Internet
• Weniger Alkohol trinken
(DAK, 02.01.2015 - AKR)
 
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