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Donnerstag, 23.03.2017
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Mars so nah

Wer ist am dichtesten dran?

Mars am Nachthimmel

Mars am Nachthimmel

Der Mars ist in aller Munde dieser Tage, da er so nah der Erde steht, wie schon seit 60.000 Jahren nicht mehr. Läppische 56 Millionen Kilometer trennen die beiden Planeten von Mittelpunkt zu Mittelpunkt. Doch wer ist wirklich am dichtesten dran am Mars? Schließlich wird ein Punkt der Erde dem Mars zugewandt sein, zum Zeitpunkt der größten Annäherung.

Die NASA hat jetzt in ihrem Newsletter bekannt gegeben, dass es die Menschen auf Tahiti sind, die am Morgen des 27. August um 7.46 Uhr den kürzesten Abstand zum Mars haben. Auf der anderen Seite der Erde werden zu diesem Zeitpunkt die Menschen in der Nubischen Wüste im Sudan am weitesten entfernt sein vom Mars.

Mars in der Sternenkarte

Mars in der Sternenkarte

Die beste Zeit den Mars zu sehen, ist am Mittwochmorgen, so gegen 1 Uhr morgens. Schauen Sie nach Süden und in den Himmel. Der helle rötlich-gelbe Planet ist der Mars. Entgegen einiger Berichte wird er nicht so groß sein wie der Mond und auch keine Schatten werfen, aber trotzdem ein wunderschönes Bild abgeben.

Falls Sie Mittwochmorgen lieber schlafen, so ist das kein Problem: der Mars wird noch viele Wochen gut am Himmel zu sehen sein. Und da er in den kommenden Wochen immer früher aufgeht, wird er immer leichter zu beobachten sein. Falls also Wolken oder Schlafbedürfnis ihrer dichtesten Marsbegegnung entgegenstehen, so ist das kein Problem. Versuchen Sie es einfach später. Die Planeten entfernen sich zwar nach dem 27. August wieder voneinander, aber so groß ist der Unterschied nicht. Denn bei 56 Millionen Kilometern spielen ein paar Tausend Kilometer mehr oder weniger keine große Rolle.

Neandertaler bewundern den Mars

Neandertaler bewundern den Mars

Obwohl sehr viel Aufhebens um die Annäherung des Mars an die Erde gemacht wird, so war der Mars im August 1845 und 1925 nur etwa 50.000 Kilometer weiter entfernt als dieses Jahr. Ein Katzensprung. Genauso wie die 5.500 Kilometer, die die Tahitianer dichter am Mars sind als wir Deutsche. Kein Unterschied für die Beobachtenden. Obwohl: eine leichte Südseebrise, sanftes Meeresrauschen…vielleicht lohnt sich eine Expedition doch.
(Nasa, 26.08.2003 - Kirsten Achenbach/ DFG-Forschungszentrum Ozeanränder Bremen (RCOM))
 
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