• Schalter wissen.de
  • Schalter wissenschaft
  • Schalter scinexx
  • Schalter scienceblogs
  • Schalter damals
  • Schalter natur
Scinexx-Logo
Logo Fachmedien und Mittelstand
Scinexx-Claim
Facebook-Claim
Google+ Logo
Twitter-Logo
YouTube-Logo
Feedburner Logo
Dienstag, 17.01.2017
Hintergrund Farbverlauf Facebook-Leiste Facebook-Leiste Facebook-Leiste
Scinexx-Logo Facebook-Leiste

Künstliche Bandscheibe repariert Hals

Halswirbelbandscheiben der nächsten Generation im Test

Im englischen Birmingham haben die ersten Patienten erfolgreich neuartige künstliche Halswirbelbandscheiben implantiert bekommen. Die von der Firma Pearsalls produzierten „Cervical Discs“ bestehen aus einem in eine Textilstruktur eingebetteten Elastomerkern. Sie soll die biomechanischen Eigenschaften natürlicher Bandscheiben möglichst eng nachvollziehen.
Halswirbelsäule

Halswirbelsäule

Die chirurgischen Eingriffe wurden von Dr. Andre Jackowski, einem Miterfinder des Geräts und Chiriurg am Royal Orthopaedic Hospital, vorgenommen. "Allen drei Patienten geht es nach der Implantation dieser nächsten Generation künstlicher Bandscheibenimplantate extrem gut", kommentierte er. "Die Vorrichtung verhielt sich während des chirurgischen Eingriffs einer natürlichen Bandscheibe sehr ähnlich. Dies stellte einen deutlichen Kontrast zu den mechanischen Bandscheibenprothesen dar, die ich bisher eingesetzt habe. Die Operationen waren unproblematisch und schnell und erforderten keine komplexen oder anspruchsvollen Techniken."

Viele Fachleute erwarten, dass künstliche Bandscheiben in der neueren Geschichte medizinischer Geräte die erfolgreichste Produktkategorie werden könnten. Produkte der ersten Generation sollen ab dem vierten Quartal 2004 zunächst in US-amerikanischen Märkten kommerziell eingeführt werden. Lawson Lyon, Geschäftsführer bei Pearsalls: "Wir werden hier in Europa klinische Studien fortsetzen, während wir uns auf die zentralen Studien in den USA vorbereiten."
(Pearsalls, 03.09.2004 - NPO)
 
Printer IconShare Icon