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Donnerstag, 19.01.2017
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"Haut der Erde" fast am Boden

Kampagne soll Image der Böden verbessern

Ohne die manchmal nur wenige Zentimeter dicke Haut der Erde, die unsere Böden bilden, wäre menschliches Leben nicht möglich. Trotzdem wird allein in Deutschland derzeit jeden Tag eine Bodenfläche so groß wie etwa 170 Fußballfelder mit Siedlungen, Straßen und Gewerbegebieten überbaut. Um auf die häufig unterschätzte Bedeutung des Bodens als Lebensraum aufmerksam zu machen, findet in Münster eine Bodenaktionswoche statt.
Insgesamt sind die Böden weltweit aufgrund massiver Inanspruchnahme durch land- und forstwirtschaftliche Nutzung sowie wirtschaftliche Aktivitäten aktuell einer stark zunehmenden Gefährdung ausgesetzt. Da praktisch jede Form menschlicher Existenz an das Vorhandensein intakter und fruchtbarer Böden gebunden ist, gilt es, diese elementare Ressource nachhaltig zu sichern und zukünftig stärker zu schützen.

Vor diesem Hintergrund veranstaltet das Institut für Didaktik der Biologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität in enger Kooperation mit der Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW (NUA) und dem Umweltamt der Stadt Münster vom 15. bis 21. September in Münster eine Bodenaktionswoche. Mit dieser Aktion startet die NUA gleichzeitig eine fünfjährige Kampagne zur Verbesserung des Bodenschutzes in Nordrhein-Westfalen. Ziel der Bodenaktionswoche ist es, auf die Bedeutung des Bodens als Lebensraum und Lebensgrundlage für Menschen, Tier und Pflanzen aufmerksam zu machen und seine vielfältigen Funktionen zu verdeutlichen, aber auch die wachsende Gefährdung der Bodenressourcen hinzuweisen.

Dabei haben die Besucher nicht nur Gelegenheit, sich umfassend über Boden zu informieren, sondern können sich auch aktiv mit verschiedenen Aspekten auseinander zu setzen. Das Angebot reicht von Bodenuntersuchungen über Regenwurmexperimente bis zum gestaltenden Umgang mit Lehm und Erdfarben.
(Westfälische Wilhelms-Universität Münster, 27.08.2004 - AHE)
 
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