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Freitag, 24.03.2017
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"Gold" für deutsche Plasmatechnik

Evaluationsbericht zeigt Erfolg der Forschungsförderung

Deutschland zählt in der Plasmatechnik neben den USA und Japan zu den Weltmarktführern und steht auch in der Wissenschaft international an der Spitze. Dies zeigt eine vom Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW) in Tübingen durchgeführte Evaluierung. Einen wichtigen Beitrag dazu leistete dabei die Forschungsförderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).
Plasma im Fusionsreaktor

Plasma im Fusionsreaktor

Laut Evaluationsbericht hat die Forschungsförderung des BMBF zu einem Beschäftigungszuwachs in der Plasmatechnologie um das Drei- bis Vierfache geführt. Rund eine halbe Million Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland beschäftigen sich mittlerweile mit der Plasmatechnik. Das sind sechs bis sieben Prozent der Arbeitsplätze des verarbeitenden Gewerbes. Seit Mitte der 90er Jahre habe sich die Bedeutung dieser Technologie damit vervierfacht, so der Evaluationsbericht.

Vor allem die Zusammenarbeit von KMU und Großunternehmen habe von den staatlich geförderten Verbundprojekten profitiert. Aufgrund der ausgeprägten Interdisziplinarität sind vielfältige Synergien zwischen Wissenschaftsbereichen (Physik, Chemie, Biologie) sowie zwischen verschiedenen Anwendungsfeldern (z.B. Maschinenbau, Kunststofftechnik, Medizin, Optik) entstanden.

Plasmatechnologie wird vor allem für Beschichtungen und Oberflächenbehandlungen genutzt, aber auch im Anlagenbau und in der Beleuchtungsindustrie. Ohne Plasmatechnik wären weder die Hochdruckdirekteinspritzung bei Dieselmotoren noch die wärmedämmende Großflächenbeschichtung von Glasscheiben möglich. Gegenüber herkömmlichen Glühlampen können Plasmalampen bis zu 70 Prozent an Energie einsparen.
(Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), 19.08.2004 - NPO)
 
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