• Schalter wissen.de
  • Schalter wissenschaft
  • Schalter scinexx
  • Schalter scienceblogs
  • Schalter damals
  • Schalter natur
Scinexx-Logo
Logo Fachmedien und Mittelstand
Scinexx-Claim
Facebook-Claim
Google+ Logo
Twitter-Logo
YouTube-Logo
Feedburner Logo
Montag, 29.05.2017
Hintergrund Farbverlauf Facebook-Leiste Facebook-Leiste Facebook-Leiste
Scinexx-Logo Facebook-Leiste

Problemlösen im Schlaf doch möglich?

Gehirn strukturiert Informationen neu

Wissenschaftler der Universität Lübeck haben nachgewiesen, dass das Gehirn während des Schlafes komplexe geistige Aufgaben lösen kann. Da das Gehirn während des Schlafes die Informationen des Vortages neu zu strukturieren scheint, wird davon ausgegangen, dass eine Schlafperiode zur Lösung der Fragestellung beiträgt. Dies allerdings widerspricht bisherigen Erkenntnissen und Experimenten der Schlafforschung.
Rätsel Schlaf

Rätsel Schlaf

Die jüngsten Tests mit 106 Freiwilligen haben jedoch die Annahme, dass das Überschlafen eines Problems zu seiner Lösung beitragen kann, erneut unterstützt. Den Teilnehmern wurde eine Reihe von Rätseln gezeigt, in die die Antwort in Form eines versteckten Schlüssels eingebaut war.

Laut Nature hatten jene, die über die Nacht wach bleiben mussten, deutlich geringere Chancen die Lösung zu finden. Die Freiwilligen durften einen raschen Blick auf einen Test werfen, bei dem Zahlen basierend auf einer Reihe von Regeln anzuordnen sind. Unter den bekannten Regeln gab es eine dritte versteckte, deren Entdeckung die Lösung der Aufgabe entscheidend erleichterte.

Ein Teil der Teilnehmer konnte acht Stunden schlafen, während andere in verschiedenem Ausmaß mit einem Schlafmangel konfrontiert waren. Doppelt so viele der ausgeschlafenen Teilnehmer erkannten laut BBC die dritte Regel.


Der leitende Wissenschaftler Jan Born erklärte, dass das einfachere Lösen der Fragen auf eine Neustrukturierung im Gehirn während des Schlafs zurückgehen könnte. Von besonderer Bedeutung sei hier der so genannte Slow-Wave Sleep, ein tiefer, traumloser Schlaf. Bereits geringe Verringerungen dieser Schlafphase wurden von anderen Studien mit einer Verringerung der Gedächtnisfunktionen und einer Verringerung der Fähigkeit versteckte Strukturen zu erkennen in Zusammenhang gebracht.
(Pressetext Austria, 23.01.2004 - NPO)
 
Printer IconShare Icon